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An die Nachwelt ist ein Buch in The Elder Scrolls Online.

InhaltBearbeiten


An die Nachwelt

von
Hafara


Hexen und Hexenjäger sind von Natur aus unhöflich im Umgang miteinander, aber zwischen den Hexen von Ostmarsch und meinem Klan, den Hexenjägern von Grauenfrost, herrscht besonders böses Blut. Ich kann den Hexen ihren Hass kaum verübeln; wir hatten in diesen bergigen Regionen schon oft mit ihnen zu tun, und wir Grauenfrosts sind mittlerweile sehr gut darin, ihnen den Garaus zu machen. Einst wimmelte es in Ostmarsch nur so von den Heiden, und die Landschaft war übersät von ihren Zirkeln. Egal, wohin wir kamen, überall stießen wir auf schäbige Hütten, die irgendeinem Daedrafürsten geweiht waren. Den Mühen meiner Familie über mehrere Generationen ist es zu verdanken, dass ihre Zahl mittlerweile auf einige wenige geschrumpft ist. Natürlich gibt es die Hexen noch (schließlich sind die Ränke, die im Reich des Vergessens geschmiedet werden, ohne Zahl), aber sie bewegen sich ängstlich von Schatten zu immer kleiner werdendem Schatten im Licht der Flamme von Grauenfrost.

In den Tagen, als es noch viele von ihnen gab, entführten sie Unschuldige, ermordeten sie Kinder und schändeten sie Leichname. Ich werde nicht um sie trauern, wenn wir sie dereinst mit großem, prächtigen Tusch endgültig und für alle Zeiten vom Antlitz von Ostmarsch fegen.

Im Folgenden führe ich die berüchtigsten Anführerinnen dieser Zirkel an, deren Verbrechen so schwer wiegen, dass die Grauenfrosts meiner Generation ihnen niemals vergeben dürfen, wenn wir die geschändeten Toten respektieren wollen. Pakte mit Daedras gewähren diesen Hexen ein langes Leben, und ich fürchte, dass ich das Ende so manch eines dieser Weiber nicht mehr erleben werde, aber die Nachwelt gewähre mir eine Bitte; wenn die Letzte von ihnen fällt, soll ein Denkmal zu Ehren ihrer Opfer errichtet werden, das die Verbrechen der Hexen und ihren Tod durch die Grauenfrosts beschreibt:

Hranvard Frostfinger. Dreizehn bekannte Opfer, die Mehrunes Dagon in Flammen dargeboten wurden. Floh zum Meer der Geister, wo bei einem letzten Gefecht gegen Jäger ein Silberbolzen einen beschworenen Fleischatronachen durchschlug und Frostfinger selbst traf. Tod bestätigt.*

Henghild von Wittestadr. Zwanzig bekannte Opfer, die einem nicht näher bekannten Daedrafürsten ausgeblutet dargeboten wurden. Wurde in den Bergpässen südlich von Ostmarsch gefangengenommen und verstarb während der Folter. Tod bestätigt.**

orgar die Seuche. Siebenundzwanzig bekannte Opfer, unterschiedliche Todesursachen, ausnahmslos einem nicht näher benannten Daedrafürsten dargeboten. Wurde monatelang ergebnislos gesucht, bevor Lorgar Odrama herausforderte, die Frau von Adegel Grauenfrost, und auf den Stufen von Burg Grauenfrost enthauptet wurde. Der Stein war vor dem Abendmahl wieder sauber. Tod bestätigt.***

Drodda von Eiskap. Einhundertundsieben bekannte Opfer, erfroren und seelenberaubt zu Ehren von Molag Bal. Noch immer auf freiem Fuß und unglaublich gefährlich. Sie ist das älteste Mitglied des Ostmarschzirkels, und sie wird mit der Zeit nur noch stärker.**** Anmerkungen:

* Änderungen durch Fürst Logangar: Gesamtzahl der Opfer und Todesumstände

** Änderungen wie oben durch Fürstin Stodrir

*** Änderungen wie oben durch Fürst Ogandar

**** Änderungen durch Fürst Agomar: Gesamtzahl der Opfer

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