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„Zu diesen magischen Worten fügte der König der Notzucht ein weiteres hinzu: CHIM, was die geheime Silbe des Königshauses ist.“
36 Lehren des Vivec: Lektion Zwölf

CHIM ist ein Status der Erleuchtung, durch den das betreffende Individuum jenseits aller bekannten Grenzen und Gesetze existiert und zum ersten Zusammenstoß von Anu und Padomay zurückkehrt.[1] Diejenigen, die es kennen, sind fähig, den Aurbis nach ihrem Gedenken zu formen.[2][OOG 1][OOG 2][OOG 3]

Lorkhan war der erste, der die Natur des Traums erkannte, und auch wenn möglicherweise noch andere et'Ada diese Entdeckung machten, war er es, der dies zum Anlass nahm, eine Ebene zu erschaffen, in der das Erreichen von Amarant und die Flucht aus dem Traum möglich sein würde: Mundus.[OOG 3]

Vivec und Hjalti Früh-Bart sind die einzigen, von denen bekannt ist, dass sie CHIM erlangten; beide erhielten das Wissen von Molag Bal, dem Daedrafürsten der Dominanz.[3][OOG 4] In C0DA erlangt zudem der Dunmer Jubal-lun-Sul CHIM und heiratet Vivec, wodurch sie einen Amarant begründen.[OOG 5]

Erreichen von CHIM Bearbeiten

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„Stellt euch vor, mit allen Sinnen in der Lage zu sein, den erbarmungslosen fremden Schrecken, der Gott ist, und euren Platz darin, der überall und daher nirgendwo ist, empfinden zu können und zu erkennen, dass es die totale Auflösung eurer Individualität in grenzenloses Sein bedeutet. Stellt euch das vor und seid dann immer noch fähig, „Ich“ zu sagen. Dieses „Ich“ ist der Turm. “
―Vehks Lehren
Das Konzept von CHIM (Ehlnofex für Königliche Pracht) ist die Erkenntnis, dass die Realität lediglich der Traum eines Gottes und das Selbst somit nicht real ist. Am Punkt dieser Realisierung stehen zwei Optionen offen; Nullsummierung oder das Erlangen von CHIM. CHIM selbst ist dabei die Kunst, entgegen der Logik und der Realität sagen zu können, das Selbst sei real.[OOG 6] Dies bedarf allem voran an einer starken Liebe zu sich selbst und dem Universum, welche sich deutlich vom gemeinen Begriff der Liebe unterscheidet, was sich in erster Linie darin manifestiert, dass sie sich vor allem durch Dominanz definiert.[4]

Am Punkt des Erlangens steht dabei auch die Realisierung, dass man selbst alles ist und alles man selbst; "ICH BIN UND ICH SIND ALL WIR" (von engl. I AM AND I ARE ALL WE; Vivec) und damit verbunden, dass das bewusste Selbst eigenständiger Teil des Gottes wird. Erreicht wird damit ein Zustand wie in einem Klartraum, bei dem der Erleuchtete den Traum entsprechend verändern kann. CHIM stellt einen der Zu gehenden Wege dar (von engl. "Walking Ways"), den Pfaden zum Erlangen der Göttlichkeit, dar, die beschritten werden müssen, um Amarant zu erlangen, die nächste Stufe der Erleuchtung, die es dem fortan Wachträumenden erlaubt, selbst zu träumen und damit dem Traum zu entfliehen.[OOG 3]

Bekannte Anwendungen Bearbeiten

Es sind nur wenige Instanzen bekannt, in denen CHIM tatsächlich angewandt wurde; dabei war Hjalti Früh-Bart in dieser Hinsicht aktiver als Vivec.

Hjaltis Veränderung von Cyrodiil Bearbeiten

Nach dem Fall Alinors hielt Tiber Septim vor den Roten Legionen, seinen Soldaten, eine Rede, in der er versprach, Cyrodiil zu verändern, da die Soldaten Probleme mit dem tropischen Klima hatten:
Capilla de talos carrera blanca
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„Ihr habt für mich gelitten, um diesen Thron zu gewinnen, und ich sehe, wie ihr den Dschungel hasst. Lasst mich euch die Macht von Talos Sturmkrone zeigen, der aus dem Norden kommt, wo mein Atem der lange Winter ist. Ich atme nun, in königlicher Pracht, und gestalte dieses Land, das mir gehört. Dies tue ich für euch, Rote Legionen, denn ich liebe euch.“
Tiber Septim[OOG 2]

Hjalti veränderte Cyrodiil von der tropischen Dschungelprovinz, die es bis zu diesem Zeitpunkt gewesen war, zu der gemäßigten Waldlandschaft, welche in The Elder Scrolls IV: Oblivion vorzufinden ist. Die Veränderung wirkte auch retroaktiv, sodass Cyrodiil immer schon gemäßigt gewesen war, was die Erklärung der Beschreibung Cyrodiils als einen Dschungel seitens kaiserlicher Scholaren erklärt. Diese Veränderung findet auch Eingang in die Kommentare der mythischen Morgenröte von Mankar Camoran:

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„CHIM. Diejenigen, die es kennen, können das Land neu formen. Bezeugt das Haus des Roten Königs, Der Einst Im Dschungel war.“
Kommentare der mythischen Morgenröte, Band III

Vivecs Aufrechterhaltung des Geisterwalls Bearbeiten

VivecPerson

Eine mögliche Anwendung von CHIM seitens Vivec könnte die Aufrechterhaltung der Barriere zwischen dem Gebiet des Sechsten Hauses von Dagoth Ur und dem restlichen Vvardenfell, des Geisterwalls, gewesen sein. Da die Kräfte des Tribunals zur Zeit von The Elder Scrolls III: Morrowind bereits zu einem großen Teil verschwunden waren und die lebenden Götter ihre gesamte Kraft auf die Aufrechterhaltung des Walls konzentrieren mussten, ist es möglich, dass Vivec CHIM nutzte, um den Wall zu erhalten. Wahrscheinlich ist dies, da er den Wall zum Zeitpunkt der Ankunft des Nerevarine sehr wahrscheinlich fast alleine aufrechterhielt, da Sotha Sil fast dauerhaft in der Uhrwerkstadt verweilte, Almalexia dem Wahnsinn verfiel und der Wall erstaunlicherweise dennoch, trotz vermeintlich schwindender lorkhanischer Kräfte von ALMSIVI, mit derselben Stärke bestehen bleiben konnte.[5][6]

Vivecs Verbannung von Azura Bearbeiten

Die einzige bestätigte Anwendung von CHIM durch Vivec erfolgte bei seinem Prozess, bei dem er durch die Gesetze von Göttern und Sterblichen gerichtet werden sollte. Azura sollte in diesem Prozess als Göttin richten, doch im Moment ihrer Beschwörung band Vivec sie vollständig an den Mundus und ließ so zum ersten Mal seit der Dämmerungsära einen et'Ada in voller Form in der Ebene der Sterblichen existieren. Vivec nutzte CHIM und Azuras Protonymik, um sie zu demütigen, indem er ihr seinen Speer MUATRA in den Mund schob und sie zerstörte. Seit diesem Ereignis ist Mondschatten nicht mehr erreichbar.[OOG 7]

Hjaltis Vernichtung von Umaril Bearbeiten

Umaril

Eine weitere Anwendung von CHIM findet sich in The Elder Scrolls IV: Knights of the Nine. Da Umaril durch seinen Pakt mit Meridia in seiner Wesenheit daedrisch geworden ist, ist es unter normalen Umständen unmöglich, ihn dauerhaft zu vernichten, da Daedra als et'Ada nie vollständig vernichtet werden können.[7] Da Talos dem Göttlichen Kreuzritter jedoch die Möglichkeit verlieh, Umaril dennoch zu vernichten, ist davon auszugehen, dass er zu diesem Zweck CHIM anwendete, da keine andere Macht dies möglich gemacht hätte.[8]

ReferenzenBearbeiten

  1. Vehks Lehren
  2. Kommentare der mythischen Morgenröte, Band III
  3. 36 Lehren des Vivec: Lektion Zwölf
  4. 36 Lehren des Vivec: Lektion Fünfunddreißig
  5. The Elder Scrolls III: Morrowind
  6. The Elder Scrolls III: Tribunal
  7. Geist der Daedra
  8. The Elder Scrolls IV: Knights of the Nine

Folgende Quellen stammen aus Out-of-Game Texten. Siehe dazu auch unsere Regelung zu solchen Texten.

  1. 10 Most Powerful Beings, Altmeri Commentary about Talos
  2. 2,0 2,1 Vom vielköpfigen Talos
  3. 3,0 3,1 3,2 Vehks Lehren
  4. Nu-Hatta vom Sphinxfalter-Untersuchungsbaum
  5. C0DA
  6. Et'Ada, Acht Aedra, den Träumer fressen
  7. Vivecs Prozess
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