Elder Scrolls Wiki
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Young Dragonborn Alternate Art
Für das DLC von Skyrim, siehe The Elder Scrolls V: Dragonborn.
Für den Lore-Artikel, siehe Drachenblut (Lore).

Das letzte Drachenblut, in Dovahzuul Dovahkiin, ist der Hauptcharakter in The Elder Scrolls V: Skyrim.

Drachenkrise[]

Am Beginn der Reise ist das Drachenblut Teil eines Gefangenentransports der Kaiserlichen Legion, den die Todesstrafe erwartet, da ein Großteil der Gefangenen Sturmmäntel sind und der kaiserliche Hauptmann alle Gefangenen über einen Kamm schert.

Die Anwesenheit des Dovahkiins ist direkt verknüpft mit der Wiederkehr von Alduin, welcher entgegen seiner Aufgabe seine Herrschaft über Himmelsrand erneuern will. Es ist die Gegenüberstellung eines Alduin in seiner fleischlichen Form gleichwertigen Fragments. In einer Prophezeiung wird der Sieg eines Drachenbluts gegen Alduin bereits vorhergesagt. Alduin erscheint bevor der Großteil der Hinrichtungen vollstreckt werden kann und wütet in der Stadt Helgen. Dem Drachenblut gelingt gemeinsam mit einem Soldaten die Flucht im Chaos.

Weg der Stimme[]

Der Soldat nimmt das Drachenblut mit nach Flusswald, um ein sicheres Versteck zu finden. Dort stimmt es zu den Jarl in Weißlauf vor dem Drachen zu warnen. Jarl Balgruuf erbittet aber noch weitere Hilfe und sucht Unterstützung für seinen Hofzauberer bei seiner Erforschung der Drachen. Das Drachenblut organisiert den "Drachenstein" für den Zauberer Farengar, der einen Text und eine Karte mit Drachengräbern enthält. Bei der Übergabe des Steins ist noch jemand zugegen, jemand die Farengar überhaupt erst auf diese Fährte führte. Sie verlässt die Feste aber beinahe direkt ohne sich zu erkennen zu geben.

Als ein weiterer Drache nahe der Stadt gesehen wird geht das Drachenblut, aufgrund der bereits gesammelten Erfahrung (laut Balgruuf) mit Drachen, zusammen mit einigen Soldaten dorthin. Gemeinsam schaffen sie es tatsächlich den Drachen zu erschlagen und sind anschließend alle geschockt, als das Drachenblut die Seele und das Gewebe des getöteten Drachen absorbiert. Die Nordsoldaten wissen, was dies bedeutet muss und offenbaren zu dem Drachenblut überhaupt erst, dass es ein Drachenblut ist. Sie bitten es, einen Drachenschrei auszustoßen und der Versuch gelingt.

Dieser Schrei bleibt aber nicht ungehört, denn auf dem höchsten Berg Tamriels dringt er an die Ohren der Graubärte, ein alter Orden, die sich dem Studium der Drachenschreie, des Thu'ums gewidmet hat. Mit donnernder Stimme rufen sie das Do Vah Kiin hoch zu ihrem Kloster, um es auszubilden. Die Schreie selbst lernt ein Drachenblut sehr leicht. Es muss nur die Worte kennen und ein Verständnis für sie entwickeln. Für Menschen dauert das Erlernen des Thu'um Jahre. Deshalb liegt das Hauptaugenmerkt der Graubärte auf dem Vermitteln ihrer Philosophie. Als eine Prüfung vor dem Erlernen des dritten Wortes des Schreis der unerbittlichen Macht schicken sie das Drachenblut in ein Grab, um von dort das Horn des Gründers ihres Ordens zu holen, das Horn von Jurgen Windrufer. Doch im Grab selbst fehlt das Horn und nur eine Notiz ist dort, die das Drachenblut ins Gasthaus von Flusswald schickt.

Die Klingen[]

Dort wartet bereits Delphine, die zuvor mit Farengar arbeitete. Sie gehört den fast ausgestorbenen "Klingen" an, die einst die Drachenblut-Kaiser beschützten. Gerüchte über ein Drachenblut ließen sie nach diesem suchen. Sie übergibt zwar das Horn, aber möchte einen Beweis für den Segen von Akatosh und beide gehen gemeinsam zu einem der Drachengräber, deren Position Delphine vom Drachenstein erfahren hat. Sie erschlagen den dortigen wiedererweckten Drachen und als das Drachenblut auch dessen Seele absorbiert, ist Delphine überzeugt.

Grußworte der Graubärte[]

Der Gruß der Graubärte.

Der Gruß der Graubärte.

Das Drachenblut bringt das Horn zurück zu den Graubärten und lernt das letzte Wort des Schreis. Die Ausbildung ist vorerst abgeschlossen und die Lehrmeister erkennen das Drachenblut in einer Zeremonie offiziell als solches an. Diese Worte werden mit der Stimme gesprochen und können jeden töten, der nicht die Ausbildung der Graubärte genossen hat:

„Lingrah krosis saraan Strundu'ul, voth nid balaan klov praan nau.

Naal Thu'umu, mu ofan nii nu, Dovahkiin, naal suleyk do Kaan, naal suleyk do Shor, ahrk naal suleyk do Atmorasewuth.

Meyz nu Ysmir, Dovahsebrom. Dahmaan daar rok.“
Graubärte

Eine ungefähre Übersetzung:

„Seit langem verfällt die Sturmkrone ohne würdige Stirn, auf der sie thronen könnte. 

 Bei unserem Atem verleihen wir sie nun Euch im Namen von Kyne, im Namen von Shor und im Namen des alten Atmora.

 Nun seid Ihr Ysmir, der Drache des Nordens. Dies ist Euer neuer Name.“
Graubärte

Sie geben dem Drachenblut den Titel Ysmir, "Drache des Nordens", der schon zuvor von anderen Drachenblütern wie Tiber Septim und Wulfharth getragen wurde.

Alduins Mauer[]

, der mit dem letzten Drachenblut über die Konsequenzen von  Niederlage spricht

Paarthurnax, der mit dem letzten Drachenblut über die Konsequenzen von Alduins Niederlage spricht

Gemeinsam mit Delphine spürt Ysmir ein weiteres Klingenmitglied in Himmelsrand auf, Esbern, ein Historiker, der den Standort eines alten Akaviritempels im Reik kennt. Dort steht Alduins Mauer, ein gemeißeltes Steinrelief, das zur Hälfte Alduins Vergangenheit und zur Hälfte seine Zukunft zeigt. Darauf ist zu erkennen, dass Alduin mit einem Schrei besiegt wurde, den aber niemand kennt. Das führt zurück zu den Graubärten. Sie wissen um den Schrei, Drachenfall, aber sie kennen seine Worte nicht. Arngeir schickte das Drachenblut auf den Gipfel des Halses der Welt, zum Anführer der Graubärte, Paarthurnax, der dort oben in Abgeschiedenheit lebt.

Die Abgeschiedenheit ist auch notwendig, denn es stellt sich heraus, dass Paarthurnax der Drache ist, der einst Alduin selbst als Leutnant diente. Er rebellierte aber gegen Alduin und lehrte die Menschen das Thu'um. Diese Drei erfanden den Drachenfallschrei, den ersten menschengemachten Drachenschrei, aber selbst Paarthurnax kennt seine Worte nicht.

Die Schriftrolle der Alten[]

Der alte Drache vermutet aber, dass eine bestimmte Schriftrolle der Alten den Schrei enthüllen kann, wenn sie auf dem Gipfel des Berges genutzt wird, auf welchem der Schrei einst angewendet wurde. Über einige Umwege findet das Dovahkiin die Schriftrolle in einer verfallenen Dwemerstadt und lernt den Schrei auf dem Hals der Welt. Die Verwendung der Schriftrolle zieht aber Alduins Aufmerksamkeit auf sich und er fliegt dorthin. Gemeinsam mit Paarthurnax kämpft das Drachenblut gegen den Weltenfresser und der Drachenfallsschrei beweist seine Macht. Alduin wird besiegt, aber flieht.

Mit Hilfe von Jarl Balgruuf lockt das Drachenblut einen von Alduins berbündeten Drachen nach Weißlauf und sperrt ihn in der Drachenfeste ein, um ihn zu befragen. Der Sieg über Alduin brachte seine Loyalität ins Wanken und er verrrät, dass Alduin durch ein Portal in seinem Tempel im Osten Himmelsrands nach Sovngarde reißte, das Jenseits der Nord, und sich dort heile.

Sovngarde[]

Im Tausch gegen seine Freiheit stimmt der Drache Odahviing zu das Drachenblut dorthinzufliegen und es kämpft sich durch den Tempel und kann Sovngarde durch das Portal betreten. In der Halle der Tapferkeit begrüßen drei Helden das Drachenblut: Gormlaith, Felldir und Hakon, die einst von Paarthurnax das Thu'um lernten und mit dem Drachenfall-Schrei gegen Alduin kämpften. Sie verloren aber dennoch und schickten ihn mit der Schriftrolle der Alten aus ihrer Zeit in eine spätere, ins Jetzt. Gemeinsam treten die Vier gegen Alduin an, um ihn diesmal zu vernichten. Ihre vier Stimmen vereint werfen den Drachen nieder und das letzte Drachenblut erschlägt die schwarze Bestie und beendet seine Tyrannei über Himmelsrand.

Nur entschwindet seine Seele in Aetherius und wird nicht vom Dovahkiin aufgenommen. Arngeir vermutet später, dass es der Wille der Götter war Alduin irgendwann zurückzubringen, damit er wieder seine alte Aufgabe erfüllen kann und nicht erneut vom Weg abkommt.

Vampire[]

Eine wachsende Vampirpräsenz in Himmelsrand und sogar in dessen Städten alarmiert die sich langsam aufbauende Dämmerwacht, eine Gruppe von Vampirjägern, die nun auf den Straßen weitere Mitglieder anwerben. Das letzte Drachenblut betritt die Feste Dämmerwacht und wird schon zu einem Auftrag geschickt, einige Aktivitäten der Vampire zu untersuchen. Dabei findet es in einer alten tiefen Gruft einen Sarkophag mit einem Vampir darin, gemeinsam mit einer weiteren Schriftrolle der Alten. Die Vampirin ist Serana und ist die Tochter des Fürsten, der seine Vampirschar derzeit über Himmelsrand schickt. Sie kehrt zu ihrem Vater zurück, stellt aber fest, dass er einer alten Prophezeihung verfallen ist, mit deren Erfüllung die Sonne in Verdunklung versinkt und Vampire die Herrschaft über die Lande erlangen konnten. Das ist ein Schicksal für die, dem selbst sie nicht zustimmt.

Gemeinsam mit dem letzten Drachenblut wendet sie sich gegen ihren verblendeten Vater und töten ihn und seinen Hof, um Himmelsrand so zu retten.

Solstheim[]

Das erste Drachenblut

Das erste Drachenblut

Alsbald suchen aber einige Anhänger eines Kultes das Dovahkiin auf und nennen es "das falsche Drachenblut" bevor sie es angreifen. Ihre schriftlichen Befehle führen das Drachenblut nach ihrem Tod nach Solstheim. Dort geht sonderbares vor sich. Ein Bann scheint über der Insel zu liegen und einige Bewohner arbeiten nachts in Trance an Schreinen für einen Miraak, den aber keine greifbar zu kennen scheint. Erst weitere Nachforschungen zeigen dem Drachenblut auf, dass Miraak ein alter Drachenpriester war, der sich gegen seine Herren wandt und dann eine kurze Zeit über Solstheim herrschte. Er wurde aber von einem anderen Drachenpriester besiegt und verschwand.

Gemeinsam mit der Skaal Frea findet das letzte Drachenblut ein schwarzes Buch in Miraaks Tempel, welches das Drachenblut nach Apocrypha zieht. Dort offenbart sich Miraak selbst. Er verrät dass er das erste Drachenblut ist und sich mit Hermaeus Mora verbündete, um seine Drachenherren zu stürzen. Nachdem sein Daedrafürst ihn vor Vahlok rettete, plant er nun seine Wiederkehr nach Solstheim und erneute Herrschaft. Zu seinem Bedauern versuchte er aber seinen Fürsten zu verlassen und der ging einen Bund mit dem letzten Drachenblut gegen Miraak ein. Herma Mora ließ die beiden Dovahkiin auf dem Gipfel von Apocrypha gegeneinander kämpfen und erst als das letzte Drachenblut die Oberhand hatte, wählte er endgültig eine Seite und tötete Miraak selbst. Das letzte Drachenblut ernannte er offiziell zu seinem neuen Drachenblut-Diener und versprach ihm ebenso viel Macht wie Miraak hatte und hätte haben können.

Fähigkeiten des Drachenblutes im Spiel[]

Unerbitterliche macht

Der Spieler besitzt als Drachenblut einzigartige Fähigkeiten. Er kann die Macht der Stimme einsetzen, um spezielle Kräfte zu wirken, die als Drachenschreie bekannt sind. Jeder Schrei (Thu'um) besteht aus drei Worten, die an besonderen Steintafeln, die in der Spielwelt versteckt sind, erlernt werden können.

Einige Worte werden dem Spieler auch von den Graubärten beigebracht. Je mehr Worte bei einem Schrei ausgesprochen werden, desto mächtiger ist dieser. Um jedoch die Schreie verwenden zu können, müssen die Worte der Macht zuerst erlernt werden, indem der Spieler Seelen von besiegten Drachen nutzt oder die Graubärte ihr Verständnis des Schreis mit dem Spieler teilen. Die Seelen werden automatisch von besiegten Drachen absorbiert und können dann zum Erlernen der Worte der Macht verwendet werden. Es gilt das Prinzip: eine Seele pro Wort. Die Seele selbst spendet hierbei das Wissen um das zu erlernende Wort. Die erlernten Schreie werden in der Drachensprache ausgesprochen, weswegen sie überhaupt erst eine besondere Kraft entfalten. Auch die Drachen selbst verwenden sie; für sie gibt es daher keinen Unterschied zwischen einem Wortgefecht und einem physischen Kampf.

Im Spiel wird erwähnt, dass das Erlernen der Macht der Stimme keine Fähigkeit ist, die nur den Drachenblütern vorbehalten ist. Jeder kann mit viel Training lernen, die Worte der Macht einzusetzen, dies nimmt jedoch Jahre und Jahrzehnte in Anspruch. Ein Drachenblut erlernt diese Fähigkeit deutlich schneller, fast sofort. Bekannte Figuren im Spiel, die keine Drachengeborenen sind und trotzdem die Macht der Stimme besitzen, sind Ulfric Sturmmantel oder die Graubärte; auch höhere Draugr verwenden sie.

Bilder[]