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Decumus Scotti war ein Kaiserlicher mittleren Alters, der im Jahre 3Ä 398 als ranghoher Verwaltungs-Angestellter bei Fürst Vanechs Baubehörde in der Kaiserstadt arbeitete.[1]

HintergrundBearbeiten

Scotti war ziemlich schüchtern, etwas übergewichtig und weder besonders ehrgeizig noch fleißig. Trotz alledem war er der Liebling seiner Kollegen und Vorgesetzten, weil er zuvor den gewinnbringendsten Vertrag der Baubehörde unterzeichnet hatte, durch den sie das Recht bekam, die Straßen von Valenwald wiederaufzubauen, die im Fünfjährigen Krieg zerstört worden waren. Bislang war er immer zufrieden, dass er quasi fürs Nichtstun viel Gold und Ansehen bekam.[1]

Nachdem der Valenwaldvertrag sich als wahrer Glücksgriff herausgestellt hatte, musste Scotti als „Belohnung“ die Arbeit von Flesus Tijjo übernehmen, der mit der Verbesserung der Straßen in der Schwarzmarsch beauftragt worden war. Widerwillig brach er direkt am nächsten Tag zur Reise in die nordöstlich gelegene Provinz auf. Zu seinem Schutz begleitete ihn ein Rothwardone namens Mailic. Während der Reise durch die Schwarzmarsch auf dem Pferd begann er erstmals, die wichtigen Dokumente zu lesen, die ihm der Fürst mitgegeben hatte.[1]

Zuerst kamen die beiden in der Stadt Sumpfspitze an, die von den fleischfressenden Fleischfliegen geplagt wurde. Die Brücke in der Stadt wurde kürzlich vom Fluss überschwemmt und ihre Pferde waren bereits davongeritten. Als Mailic versuchte, die Brücke zu überqueren, rannte Scotti ihm nach und blieb im schwarzen Schlamm stecken. Damit er nicht unterging, warf er den Kasten mit den wichtigen Dokumenten in den Schlamm, und konnte sich befreien.[1]

Nun konnte er nicht mehr zurück und hatte auch keine Aufzeichnungen mehr. Zufällig kam ihnen eine Argonier-Karawane, bestehend aus 21 Karren, entgegen, die die beiden Richtung Norden mitnahm. Nach einer langen Reise wurden sie von den Naga überfallen, wobei der Großteil der Karawane getötet wurde. Übrig blieben Chaero Gemullus und Scotti, die sich weiter auf den Weg machten; jedoch nicht wie geplant nach Gideon, wo er eigentlich sein sollte, sondern nach Hixinoag, einem verrotteten, kleinen Dorf.[2]

Um von dort aus nach Gideon zu kommen, empfahl Gemullus ihm, den Untergrundexpress zu nehmen. Man würde sich in einen durchsichtigen Wurzelwurm hineinstellen, der sich unterirdisch auf der Winterwanderung in den Süden befand. Scotti war mit der Situation maßlos überfordert und wurde auf der Reise mehrmals ohnmächtig. Er hielt nach der Blasensäule Ausschau, von der Gemullus ihm erzählt hatte; dort wäre es Zeit zum Aussteigen. Als es so weit war, stieß er sich ab, durch die Haut des Wurms, und wurde aus dem Untergrund, in ein Netz katapultiert. Zusammen mit den Argoniern Sammler-Des-Frischen-Laubes und Anziehende-Flamme, die das Netz hielten, setzte er seine Reise zu einem gewissen Archein namens Recht-Fuß-Fels fort.[3]

Als sich herausstellte, dass die beiden keine Ahnung hatten, wo er sich befand, wurde Scotti von den Argoniern ausgetrickst und mit einem Zauber gelähmt. Zufälligerweise kam Recht-Fuß-Fels angeritten und meinte zu den Argoniern, er wäre auf dem Weg nach Gideon zu einem gewissen „Scotti“. Er bemerkte nicht, dass dieser von den Argoniern als Geisel genommen wurde und gerade zu ertrinken drohte, weil er in den Onkobra gerollt war.[3] Obwohl er sich bereits aufgegeben hatte, wurde er von einem Agaceph namens Nomu gerettet. Dieser stellte Scotti den Agaceph Shehs vor, mit dem Scotti sich auf ein Floß setzte und den Onkobra bis zur Handelsstraße östlich von Sumpfspitze hinunterfuhr, wo sein alter Begleiter Mailic wartete.[4]

Letztendlich hatte er das Transportproblem ohne sein Zutun gelöst, da die Transportwege auf seiner Reise durch die Naturgewalten zerstört wurden und die Argonier wieder auf die eigenen Methoden wie den Wurzelwurm oder das Floß zurückgreifen mussten. Da er kein Gold ausgeben musste, gab er der Baubehörde nur 10 % und behielt den Rest, sodass er sich bequem zur Ruhe setzen konnte.[4]

QuellenBearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Der argonische Bericht, Band I
  2. Der argonische Bericht, Band II
  3. 3,0 3,1 Der argonische Bericht, Band III
  4. 4,0 4,1 Der argonische Bericht, Band IV
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