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Die Rückkehr der Welwas ist ein Buch in The Elder Scrolls Online: Summerset.

FundortBearbeiten

Man findet es in der Nähe vom Osteingang des Königshafenpasses im Norden Sommersends.

InhaltBearbeiten

Von Ambolisse, Sapiarch der Zoologischen Studien

Sommersend war ein völlig anderer Ort, als die frühen Aldmer erstmals an seine unberührten Strände kamen. Andere Kreaturen durchstreiften die Insel, manche furchterregend, manche gutmütig. Die frühen Aldmer, stets gründlich, wenn es um das Beseitigen unerwünschter Bedrohungen in ihrer Umgebung ging, machten sich daran, die Welwas vollkommen auszurotten; diese Kreaturen verachteten sie aus tiefstem Herzen. Die Gründe hierfür können wir geschichtlichen Aufzeichnungen nicht entnehmen. In nur wenigen Jahren starben die Welwas aus, und sie waren nicht länger ein Teil des Ökosystems von Sommersend.

Uralte Schriften behaupten, die Welwas hätten den aldmerischen Neuankömmlingen nach dem Leben getrachtet. Wie die Gheatus und die Ilyadi griffen auch die Welwas die Aldmer an. Mit dem Wissen ihrer Ahnen und der Macht, die sie aus den Sternen zogen, nutzten die Aldmer Blitz, Eis und Feuer, um diese verheerenden Kreaturen voll und ganz zu vernichten.

Bilder und Statuen auf Sommersend zeigen Welwas als seltsame, heilige Tiere mit Hörnern und wilden Zähnen. Es waren diese Darstellungen, die zahlreiche Gelehrte glauben ließen, dass die gesamte Spezies ausgerottet sei, und einige wenige dachten sogar, dass diese Kreaturen nur der Stoff von Mythen und Legenden seien. Ihr könnt Euch vorstellen, wie überrascht wir waren, als man ganze Herden in der Region Kargstein im östlichen Hammerfall entdeckte, und das in so großer Zahl, dass eine Wiederansiedlung nicht nur denkbar war, sondern sich absolut im Bereich des Möglichen befindet.

Mit dem größten Stolz nahm ich mich des Projekts der Wiederansiedlung von Welwas in der Natur von Sommersend an. Wir fingen eher bescheiden an und fingen in der Wildnis von Kargstein sechs zusammengehörige Paare ein. Nach einer Quarantäne, während der wir sicherstellten, dass die Kreaturen gesund waren und sich mit ihren Artgenossen verstanden, ließen meine Leute und ich sie in den nordwestlichen Sümpfen frei. Sie gewöhnten sich sofort an die Region, und nach drei zusätzlichen Expeditionen, bei denen wir weitere Welwas erlangten, scheinen die Welwa-Rudel gesund und munter. Ich war sogar Zeuge einer der ersten Welwa-Geburten, die in moderner Zeit auf Sommersend stattfanden. Welch glorreiches Erlebnis!

Natürlich war nicht jeder begeistert von den Zielen dieses ambitionierten Unterfangens. Sogar einige meiner geschätzten Kollegen unter den Sapiarchen warfen ein, dass es nicht nur töricht sei, ein so wildes Tier in einer Umgebung anzusiedeln, die wir schon vor langer Zeit gezähmt haben, sondern darüber hinaus gefährlich. Diesen Kritikern möchte ich das alte Sprichwort entgegenhalten: „Alles, was sich zu tun lohnt, ist mit einem gewissen Risiko verbunden“. Ich war entmutigt ob der Vielzahl besonnener Altmer, die gekommen waren, um ihre Missbilligung kundzutun, als das Schiff mit dem ersten Welwa-Paar anlegte. Zum Glück waren die Göttliche Strafbehörde und die Stadtwache vor Ort, um für Ruhe zu sorgen und sicherzustellen, dass niemand den majestätischen Kreaturen ein Leid antut.

Und trotz fortwährender Proteste und vereinzelter rechtlicher Schritte gegen den Plan, für den ich eingetreten bin und den ich umgesetzt habe, gibt es heute wieder freilaufende Welwa-Rudel in der Wildnis von Sommersend. Dank den Sapiarchen ist die Insel jetzt wieder einen Schritt näher an ihrer ursprünglichen Pracht. Jetzt muss mir nur noch eine Möglichkeit einfallen, wie ich die Gheatus und die Ilyadi zurückbringen kann.

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