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Die vergessene Feste Faleria ist ein Buch in The Elder Scrolls Online: Dark Brotherhood.

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InhaltBearbeiten

Den Legenden nach gab es in den Anfangszeiten Cyrodiils, in Folge der Allessianischen Doktrinen, drei Fürsten, die einen Regierungsrat über das Königreich von Kvatch bildeten. Die Namen dieses Königs und zwei der Fürsten gerieten mit der Zeit in Vergessenheit. Doch den Namen Fürst Falerias flüstert man sich des Nachts noch immer zu, als Mahnung, wie weit jemand gehen kann, um jene, die er liebt, zu beschützen.

Als junger Mann verliebte sich Graf Faleria insgeheim – und zur Schande seiner Familie – in eine Elfengelehrte, die in der Kunst der dunklen Magie und der Nekromantie bewandert war. Die Ayleïden von Nenalata hatten dem Kaiserreich ihre Lehnstreue geschworen, doch ihr Volk war in der vornehmen Gesellschaft noch immer ein unwillkommener Anblick. Zusammen sannen sie über verlorene Geheimnisse nach, in der Hoffnung, einen Weg zu finden, wie sie für immer zusammen sein konnten. Sie heirateten heimlich und verbrachten ein paar kurze glückliche Jahre gemeinsam, die mit einem kaiserlichen Erlass endeten.

Um seine Frau vor der Säuberungsaktion zu verstecken, baute Fürst Faleria seine Festung mit Tunneln aus, die sich unter dem Bauwerk erstreckten. Sie vergrößerten den Raum mit Magie, dem Schweiß angeheuerter Arbeiter und der Hilfe eines Minotaurenstammes. Es sollte ein großer unterirdischer Komplex werden, der denen der ayleïdischen Vorfahren seiner Frau in nichts nachstand, auch nicht in der brutalen Art und Weise seiner Entstehung.

Sobald ein Flügel fertiggestellt war, ließen sie die Arbeiter heimlich umbringen. Einige wurden begraben, anderen wurde das Leben ausgesaugt, um die Leben Graf Falerias und seiner Ehefrau zu verlängern. Von diesen wurden einige als untote Wächter wieder auferweckt. Schließlich konnte Fürst Faleria nicht zulassen, dass Gerüchte und Geheimnisse seine Mauern verließen – und tote Wächter verbreiten keine Märchen.

Mit der Anlage wuchs auch Fürst Falerias Familie an. Er schwor, alles zu tun, um seine Kinder – diese Elfenkinder – vor Tod und Verbannung durch die Hand des Kaiserreichs zu beschützen. Bei der Geburt ihres dritten Kindes jedoch starb Fürstin Faleria. Von Trauer erfüllt errichtete der Fürst ein großartiges Grabmal in den Tunnelgewölben, um seine Liebe sicher zu verwahren, und versprach, alles zu tun, um ihre Kinder vor den religiösen Fanatikern des Kaiserreichs zu beschützen.

Während dieser Zeit vertiefte sich Fürst Faleria immer mehr in die Studien der dunklen Künste, um eine bösartige Magie zu ersinnen, die von einer Finsternis aus einem weit entfernten Reich angetrieben wurde, die alles Gute und Helle verschlang. Er lernte, die Kraft zu bündeln, und fand heraus, dass sie grenzenlos war.

Fürst Faleria kam dem Wahnsinn nach dem Tod seiner Elfenfrau immer näher, doch konnte er seinesgleichen in der Welt da draußen seinen Kummer nie erklären. Um das Geheimnis seiner Elfenfamilie zu wahren, bediente er sich weiterhin Arbeitskräften, derer er sich entledigen konnte, um das Reich seiner Familie ausweiten und ihnen Annehmlichkeiten zukommen lassen zu können.

Aus den Kindern wurden Erwachsene, die kaum je das Sonnenlicht zu Gesicht bekommen hatten. Als er das Erwachsenenalter schon längst erreicht hatte, hielt sein jüngster Sohn seine Einengung nicht länger aus. Er konnte entkommen und tat dies mit Leichtigkeit und oft. Unvermeidlich, wie es in solchen Angelegenheiten nun einmal ist, verliebte sich der Sohn in die Tochter eines Händlers. Schon bald trug sie ein Kind unter dem Herzen. Die Familie des Mädchens, die der Elfenzüge des Kindes mit Schrecken gewahr wurde, zwang die junge Frau zu gestehen, dass ihr Liebhaber der Sohn Fürst Falerias war. Entsetzt darüber, dass er entdeckt worden war, nahm Fürst Faleria seinen Enkel und verbarg ihn zusammen mit dem Rest seiner Familie.

Innerhalb weniger Tage stand das Kaiserreich vor seinen Toren. Die Anschuldigungen reichten von Verrat bis zur Hilfestellung für den Feind. Für diese Verbrechen gegen das Kaiserreich konnte er keine Verteidigung vorbringen. Doch für diesen Tag hatte er eine Antwort vorbereitet. In seinem Wahn führte Fürst Faleria ein dunkles Ritual durch. Wenn er nicht bei seiner Familie sein konnte, würde er lieber alles zerstören, was er aufgebaut hatte – und die kaiserliche Armee gleich mit.

Die Nacht brach herein. Das Ritual war abgeschlossen. Es war nur ein weiterer Wink vonnöten, um die gesamte Burg in unendliche Finsternis zu reißen. In diesem entscheidenden Augenblick legte sich eine Hand auf seine Schulter. Sein Sohn stand hinter ihm, an seiner Seite der Rest seiner Familie.

Es war zu spät. Die Schatten krochen wie Rauch aus dem Boden, lösten Gegenstände, Wände, Mensch und Mer auf. Einige manifestierten sich zu menschenähnlichen Silhouetten und griffen die Armee aus dem Inneren an. Andere öffneten sich zu Gräben und die Welt fiel in sie hinein.

Als alles vorüber war, blieb nur Fürst Faleria inmitten der neu erschaffenen Ruinen zurück. Die Legende besagt, er bestattete seine Kinder und seinen Enkel an der Oberfläche, wohin zu gehen er ihnen nie gestattet hatte. Dann zog er sich in das Loch im Boden zurück und versiegelte es hinter sich.

Im Falle der meisten großen Männer überleben die Mauern und Monumente sehr viel länger als ihre Namen. Doch im Falle Fürst Falerias ging der Standort seiner Feste verloren, doch sein Name bleibt im Gedächtnis.

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