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Eine verratene Bruderschaft ist eine Nebenquest in The Elder Scrolls IV: Oblivion.

KomplettlösungBearbeiten

Ein Gerücht in Bruma besagt, dass Raynil Dralas behauptet, ein Vampirjäger zu sein. Es heißt, er habe in der Stadt bereits einen Vampiren, einen Bewohner namens Bradon Lirrian, getötet.

Man eilt zugleich zu Bradon Lirrians Haus, wo man von der Wache Carius Runellius aufgehalten wird, die erklärt, dass die Stadtwache keine Hilfe benötigt und man nicht helfen muss. Wenn man jedoch von Carius gemocht (70 oder höher) wird, erzählt er dem Spieler den Hintergrund.

Carius erklärt, dass Raynil unbemerkt in das Haus gelangen konnte und Bradon, den Vampir, dort gegen Mittag im Schlaf getötet hat. Dessen Frau war nicht zu Hause, da sie tagsüber arbeitet. Darüber hinaus fand man in Bradons Keller die Leiche eines unbekannten Bettlers.

Man spricht schließlich mit Erline Lirrian, der Frau von Bradon, welche nach Hilfe frägt und beteuert, dass ihr Mann kein Vampir und unschuldig gewesen sei. Bradon arbeitete lediglich nachts und schlief daher am tage, was ihn noch lange nicht zu einem Vampir macht. Sie verdächtigt jemanden, die Leiche des Bettlers absichtlich in seinem Haus platziert zu haben. Erline ist davon überzeugt, dass Raynil ein Lügner ist.

Raynil Dralas kann man in der Taverne Olavs Bräu und Streu im letzten Gang finden. Wenn der Wirt Olav den Spieler mag, gibt er ihm die Schlüssel zum Raum, welchen man benötigt. Im Raum befindet sich Raynil zwar nicht, dafür kann man hinter Schubladen Gelebournes Tagebuch finden.

In dem Tagebuch steht, dass Raynil Teil einer Abenteurergruppe war, in welcher er mit Gelebourne und Bradon Lirrian war. Sie hatten in einer Ayleiden-Ruine ein Artefakt entdeckt und geborgen und waren sich einig, dass sie das Artefakt in einer Höhle verstecken würden, bis mehr Zeit zu dessen Erforschung verfügbar sei. Jeder von ihnen bekam ein Schlüssel zu der Truhe, in die das Artefakt gelegt worden war.

Nun muss man mehr über Gelebourne herausfinden. Man spricht den Wirt Olav darauf an, welcher erklärt, dass Raynil erzählt habe, dass sie der letzte Vampir gewesen, den er tötete - in Skingrad.

Der Schluss liegt nahe, dass Raynil die beiden erschlug, um an die Schlüssel für das Artefakt zu gelangen. Mit diesem Wissen geht man zu Carius Runellius, welchem man das Tagebuch zeigt. Carius erkennt, dass Raynil das Tagebuch von dem Tatort in Skingrad nahm, damit man nicht seine wahren Absichten erkennt: Das Artefakt an sich zu reißen. Carius meint, dass man sich in einer Stunde mit ihm in Olavs Bräu und Streu treffen soll - in der Stunde lässt er Bruma nach Raynil durchkämmen.

Nach einer Stunde erklärt Carius, dass ein Kundschafter meldete, dass Raynil die Stadt gen Westen verließ, wobei der Kundschafter ihm folgte und seine Spur in den Bergen verlor. Carius weiß jedoch, dass die einzige Höhle im Westen, auf die die Beschreibung in Gelebournes Tagebuch passt, die Borealstein-Höhle ist.

Man soll nun dort hingehen - alleine, denn Raynil weiß nicht, dass er von der Stadtwache verfolgt wird, daher würde er in Panik verfallen, wenn er sie sähe. Carius meint, dass man ihn töten soll, wenn er sich nicht ergeben sollte. Er warnt den Spieler, dass man bis zur endgültigen Flucht Raynils nur einen Tag hätte, weshalb man sofort zur Höhle gehen muss.

Gleich nach dem Betreten der Höhle findet man Raynil Dralas auf. Dieser erklärt, dass er sah, wie man die Taverne betrat, wodurch er wusste, dass er aus Bruma fliehen müsste, da das Tagebuch noch in seinem Zimmer lag. Er erklärt, dass er einen unterschätzt habe, da er dachte, noch etwas mehr Zeit zu haben. Stören tut ihn dies jedoch nicht, denn er ist zuversichtlich, den Spieler zu töten - nach seiner Aussage hat er keine andere Wahl, denn entweder kämpft er um seine Freiheit, oder er vermodert im Stadtkerker, wobei ihm ersteres lieber ist.

Nachdem man ihn getötet hat, nimmt man die drei Schlüssel aus seinem Inventar und öffnet die Truhe, in welchem man ein Amulett findet. Da man dessen Funktion nicht kennt, geht man zu Erline Lirrian und fragt sie.

Erline erklärt, dass Bradon ihr erzählte, dass sie dieses Amulett aus einem fernen Land mit nach Hause brachten. Er vertraute keinem in der Gruppe und belegte das Amulett mit einem Zauber. Die Magie verschleiert die wahre Identität des Gegenstands. Es bedarf jedoch nur eines einfachen Befehlwortes, und das Amulett nimmt wieder seine wahre Gestalt an.

Da Bradon stets fürchtete, zu sterben, lehrte er Erline das Wort, für den Fall, dass sie an die Schlüssel gelangt. Sie nimmt das Amulett an sich, sagt "Bruderschaft" und gibt es in seiner wahren Gestalt zurück: Als Talisman der Geschmeidigkeit.

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