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Manteln, auch als Schritte der Toten bekannt, ist der vierte der Zu gehenden Wege, durch die Sterbliche zu Göttern werden können.[1][OOG 1]

Ablauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beim Manteln imitiert der Übermantelnde das zu mantelnde Wesen, meist einen Gott, auf mundane und mythische Weise, bis das Universum nicht mehr zwischen ihnen differenziert und sie als eine Entität sieht, die schon immer so bestand.[OOG 2] et’Ada sind aufgrund ihrer determinierten Natur nicht in der Lage, eigenständig zu manteln.

Sheogorath[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haskill[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Graue Marsch.

Haskill, der Kammerherr des Daedrafürsten Sheogorath, berichtet, ihn in einer vergangenen Zeit, womöglich einem früheren Kalpa, während des Grauen Marsches gemantelt zu haben. Dabei wurde er zu einer Hülle, die Sammlung der Fragmente seines früheren Selbsts, und verlor die meisten seiner Erinnerungen.[2]

Held von Kvatch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In dem DLC The Elder Scrolls IV: Shivering Isles durchläuft der Held von Kvatch die nötigen Schritte, um den Wahngott zu manteln, wobei er teilweise in die Fußstapfen des Propheten Arden-Suls tritt; er sorgt für die Verteidigung der Zitternden Inseln,[3] ermordet den Fürsten von Mania[4] oder die Herzogin Dementias,[5] stellt Sheogoraths Stab wieder her[6] und bezwingt den zurückgekehrten Jyggalag, der ihn Sheogorath nennt.[7] Nachdem er den Grauen Marsch gestoppt hat, laut Sheogorath selbst endgültig, erhält er zudem einige Kräfte, mit denen er die Zitternden Inseln manipulieren kann.

Laut Michael Kirkbride war es nie geplant, dass der Held von Kvatch Sheogorath mantelt; ob sich dies auf das Resultat von Shivering Isles bezieht oder Haskills Aussage folgt, dass Sterbliche nie sie selbst bleiben, ist nicht klar, jedoch verhält sich Sheogorath in The Elder Scrolls V: Skyrim wie üblich und erinnert sich an frühere Ereignisse.[8]

Arden-Sul[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Prophet Arden-Sul wird von den Ketzern als wahrer Gott der Zitternden Inseln angesehen, während Sheogorath bloß ein wahnsinniger Mensch sei, der sich mit den Daedra eingelassen habe.[9] Sowohl in Mania als auch Dementia wird er verehrt und ihre sich widersprechenden Mythen zeigen eindeutige Referenzen zu Lorkhans Geschichte, aus dem Sheogorath entsprungen sein soll.[10] So sollen Arden-Suls Herz und die seiner Jünger laut manischen Erzählungen während einer Feier geplatzt sein, was auf den eingesetzten Grünstaub zurückzuführen ist, mit dem der Held von Kvatch auch Fürst Thadon tötet.

Das Sacellum Arden-Sul, wo Arden-Sul angeblich starb.

In Dementia herrscht die Geschichte vor, dass der Prophet einen Verräter in seinen Reihen befürchtete und sie alle ermordete, bis er sein eigenes Herz herausschnitt und in sich selbst den vorherbestimmten Verräter fand.[11]

Diese Legenden weisen starke Ähnlichkeit mit der Zusammenkunft auf, in der dem padomaischen Lorkhan sein Herz entfernt und er getötet wird, und zwar von seinem anuischen Gegenstück, Auri-El.[12] Somit beinhaltet Arden-Sul sowohl den anuischen als auch padomaischen Aspekt, ähnlich wie er in der Dualität von Sheogorath und Jyggalag zu finden ist, die nie gleichzeitig auftreten.

Lorkhan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Talos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lorkhan wurde von Talos gemantelt,[OOG 1] was sich in allen drei Aspekten des Heldengottes der Menschen wiederfinden lässt. Wulfharth repräsentiert als früherer Großkönig Himmelsrands den nordischen Shor den er selbst beschwor und von dem er einen Schrei lernte. Sein Titel Ysmir, Drache des Nordens, deutet auf die Dualität von Akatosh und Lorkhan hin. Wie Shor führte Wulfharth Kriege gegen die Elfen und starb mehrere Male.[13]

Eine Statue von Talos.

Zurin Arctus, ein Shezarrine wie Wulfharth und Hjalti Früh-Bart,[OOG 2] hat nur wenig offensichtliche Ähnlichkeiten, abgesehen davon, dass er als vermuteter Kaiserlicher Shezarr darstellt. Er ist am bekanntesten für den Wiederaufbau des Numidiums und als Teil des Unterkönigs, dessen Seele den Golem teilweise antreibt.[14]

Hjalti repräsentiert die heimtückische Variante, wie sie bei den Elfen als Lorkhan verbreitet ist, da er seine Ratgeber Wulfharth und Zurin hinterging, um ihre in der Mantella eingesperrten Seelen für das Numidium zu benutzen und Tamriel zu erobern, wobei er wie Lorkhan die Elfen bekriegte. Bei diesem Verrat kam gleichzeitig ein Enantiomorph zustande, der die Zusammenkunft nachahmt, bei der Lorkhans Herz herausgerissen wurde.[12][14]

Abschließend übernahm Talos den Posten des Gottes der Menschen im Kaiserlichen Pantheon, den vorher nur Shezarr innehatte, der als Fehlender Gott abwesend war.[10]

Das letzte Drachenblut[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es ist möglich, dass das letzte Drachenblut Shor mantelte. Im Verlauf der Drachenkrise wurde es von den Graubärten beschworen, erhielt von ihnen den Titel Ysmir, den auch die Shezarrine Wulfharth und Pelinal Weißplanke trugen,[14][15] und bekämpfte und bezwang Alduin mithilfe eines besonderen Schreis, wie es in den Die fünf Lieder von König Wulfharth geschildert wurde. Zudem folgen die Helden Sovngardes dem Drachenblut, während Shor selbst sich nicht zeigt,[16] so wie Sheogorath im letzten Kampf gegen Jyggalag.[17]

Akatosh[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Martin als Avatar von Akatosh.

Martin Septim beendete die Oblivion-Krise indem er, anerkannt als Drachenblut, das Amulett der Könige zerschlug. Er befreite die Seelen aller Drachenblutkaiser, die an das Artefakt gebunden waren, und vereinigte sie in sich selbst, um zu einem Avatar von Akatosh zu werden, der Mehrunes Dagon bezwingen konnte.[18] Auf diese Weise nahm er den Mantel des Drachengottes der Zeit auf, ersetzte ihn aber nicht.[OOG 2]

Die guten Daedra[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das neue Tribunal, bestehend aus Almalexia, Sotha Sil und Vivec, usurpierte mit ihrer Machtergreifung in Morrowind die Rollen der guten Daedra.[19][1] Almalexia füllte Boethiahs Rolle der Kriegerin und Verschwörerin, Sotha Sil die Azuras als Lehrer und Vivec übernahm Mephalas Sphäre der Intrige, des Mordes und der Sexualität.[20][21][22] Nachdem das Tribunal getötet wurde oder verschwand, übernahmen die guten Daedra als das Regenerat wieder ihren Platz.[19]

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die meisten gemantelten Götter waren während des Prozesses oder zumindest gegen Ende keine aktiven Partizipanten im Geschehen, was den Vorgang womöglich erleichtert, da so keine Handlungen Widersprüche erzeugen konnten.
  • Das Wesen gemantelter Götter kann sich durch den Mantelnden ändern.[OOG 2]
  • Der Begriff und das Prinzip stammen aus der King-James-Übersetzung der Bibel, in der Elisha den Mantel des Propheten Elijahs aufnimmt.[Extern 1][Extern 2]

Referenzen[Quelltext bearbeiten]

Folgende Quellen stammen aus Out-of-Game Texten. Siehe dazu auch unsere Regelung zu solchen Texten.

Externe Links[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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