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Pocket Guide to the Empire, First Edition: Skyrim ist ein Buch, das in keinem der Spiele einen Auftritt erhält und zur Reihe Pocket Guide to the Empire gehört. Es wurde zusammen mit The Elder Scrolls Adventures: Redguard veröffentlicht.

Da es keine offizielle Übersetzung gibt, ist dies eine freie Übersetzung des englischen Textes zum Deutschen. Dies ist der originale Text.

Inhalt Bearbeiten

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Himmelsrand, auch bekannt als das Alte Königreich oder das Vaterland[1], war die erste Region von Tamriel, welche von Menschen besiedelt wurde: Die winterharten, mutigen, kriegerischen Nord, deren Nachkommen immer noch dieses zerklüftete Land bewohnen und, wenn auch vielleicht ein wenig durch den legendären Ruhm ihrer Vorfahren reduziert, von denen die des reinen Blutes fraglos jegliches Volk in allen männlichen Tugenden übertreffen.

Wann genau die Nord das erste Mal das eisbeladene Geistermeer von Atmora, ihre ursprüngliche Heimat, ist unsicher. Wie in den Liedern der Rückkehr aufgezeichnet, landeten Ysgramor und seine Familie in Tamriel zunächst beim Kap Hsaarik , der äußersten Nordspitze von Himmelsrands zerbrochenem Kap, wobei sie dem Bürgerkrieg in Atmora entflohen (es war damals wärmer als heute, da es offenbar eine erhebliche Bevölkerungsdichte hatte). Jene ersten Siedler nannten das Land "Mereth", nach den Elfen, die die ungezähmte Wildnis durchstreiften, welche damals in ganz Tamriel herrschte. Zu einer Zeit war die Beziehung zwischen Menschen und Elfen harmonisch und die Nord gediehen in dem neuen Land, woraufhin mehrere ihrer Verwandten die Stadt Saarthal erbauten – der Ort, der vor kurzem von Kaiserlichen Archäologen in der Nähe vom heutigen Winterfeste entdeckt wurde. Doch die Elfen sahen, dass die vitale junge Rasse schon bald ihre stagnierende Kultur[2] übertreffen würde, wenn dem nicht gegengesteuert werden würde, und sie fielen über die ahnungslosen Nord in der berüchtigten Nacht der Tränen her. Saarthal wurde verbrannt und nur Ysgramor und zwei seiner Söhne[3] kämpften sich aus dem Blutbad frei und flohen nach Atmora. Die Elfen jedoch haben nicht mit dem unbeugsamen Geist der Nord gerechnet. Nachdem Ysgramor seine legendären Fünfhundert Gefährten (deren Namen immer noch alle Dreizehnte vom Sonnenaufgang beim Fest der Toten in Windhelm rezitiert werden) zusammengetragen hatte, kehrte er mit dieser Macht zu Tamriel zurück, vertrieb die Elfen aus Himmelsrand und legte das Fundament für das erste menschliche Kaiserreich.

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Guri Nail Face, Herr von Skerd.

Es kann sein, dass die Taten des nahezu mystischen Ysgramors die Herrschaften von mehreren frühen Nordkönigien verschmolzen, als die Elfen noch nicht endgültig von den heutigen Grenzen von Himmelsrand vertrieben waren, bis die Herrschaft von König Harald, dem Dreizehnten von Ysgramors Linie, in der Morgendämmerung der aufgezeichneten Geschichte kam. König Harald ist auch dafür in Erinnerung, der erste König gewesen zu sein, der jegliche Anteile an Atmora aufgab; die Nord von Himmelsrand waren von nun an eigenständige Menschen, deren Gesichter fest in ihr Schicksal, die Eroberung des riesigen neuen Landes von Tamriel, blickten. Die Geschichte der Nord ist in der Tat die Geschichte der Menschen in Tamriel; alle menschlichen Rassen, mit der Ausnahme der Rothwardonen, sind Nachfahren von den nordischen Siedlern, wobei in einigen von ihnen das alte Blut nur dünn fließt.

König Vrage der Begabte begann die Expansion, welche zu dem Ersten Kaiserreich der Nord führte. Innerhalb eines Zeitraums von fünfzig Jahren herrschte Himmelsrand über das gesamte nördliche Tamriel, was das meiste vom heutigen Hochfels, einen tiefen Abschnitt des Nibenaytals und ganz Morrowind beinhaltete. Die Eroberung von Morrowind war eine der epischen Kämpfe der Ersten Ära, als viele verzweifelte Kämpfe zwischen den Nord und Dunmer in den Hügeln und Lichtungen dieses düsteren Reiches folgten, was immer noch von zahlreichen Minnesängern in Himmelsrand besungen wird. Das System der Nachfolge im Ersten Kaiserreich ist erwähnenswert, da es sich letztendlich als das Verhängnis des Reichs erwies. In den frühen Jahren des Ersten Kaiserreichs war Himmelsrand bereits in Fürstentümer aufgeteilt, damals von einem Flickenteppich von Clan-Köpfen regiert, Könige und Räte (oder Volksversammlungen), die alle Treue zum König von Himmelsrand zahlten. In der außergewöhnlich langen Regierungszeit von König Harald, der mit 108 Jahren starb und alle außer drei seiner Söhne überlebte, wurde eine Volksversammlung von qualifizierten Mitgliedern der Königsfamilie erschaffen, die sich aus Vertretern von jedem Fürstentum für die Wahl des nächsten Königs ausmachte, um den nächsten König aus den qualifizierten Mitgliedern aus der Königsfamilie zu wählen. Über die Jahre wurde diese Volksversammlung permanent und erhielt eine große Menge an Macht; bei der Herrschaft von König Borgas, dem letzten der Ysgramor-Dynastie, wurde die Versammlung jedoch parteiisch und ineffektiv. Nach der Ermordung[4] von König Borgas durch die Wilde Jagd (siehe Aldmeri-Bund, löste das Versäumnis der Volksversammlung, den fähigen Jarl Janse von Winterfeste zu wählen, einen Erbfolgekrieg aus, während dem Himmelsrand die Kontrolle über seine Territorien in Hochfels, Morrowind und Cyrodiil verlor, die nie wieder erlangt wurde. Der Krieg wurde 1Ä 420 schließlich mit dem Pakt der Häuptlinge beendet; fortan wurde die Volksversammlung nur noch einberufen, wenn ein König ohne direkte Erben starb, wobei diese Aufgabe gar bewundernswert erfüllt wurde. Sie wurde lediglich drei Mal innerhalb der Jahrtausende einberufen und das Erbe wurde nie wieder auf dem Schlachtfeld entschieden.

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Das Land von Himmelsrand ist das wildeste des ganzen Kontinents, welches vier der fünf höchsten Spitzen von Tamriel beinhaltet (siehe Erwähnenswerte Orte: Hals der Welt. Nur im Westen klingen die Berge zu den Schluchten und Tafelbergen von Reach, bei weitem das kosmopolitischste aller Fürstentümer von Himmelsrand, ab, Nord des reinen Blutes halten nur die absolute Mehrheit nach der letzten Kaiserlichen Volkszählung. Der Rest von Himmelsrand ist eine vertikale Welt: Hohe Bergrücken von den Nordwest-zu-Südost geneigten Bergketten, gespalten durch tiefe, enge Täler, wo der Großteil der Bevölkerung lebt. An den Seiten der Flusstäler bauen robuste Nordfarmer eine Vielzahl an Ernten an; Weizen gedeiht in den relativ gemäßigten Flussböden, während nur die Schneebeerenbüsche in den hohen Obstgärten in der Nähe der Baumgrenze überleben können. Die ursprünglichen Nordsiedlungen wurden in der Regel auf felsigen Klippen mit Blick auf ein Flusstal gegründet; viele dieser Dörfer überleben noch in den mehr isolierten Fürstentümern, besonders entlang der Grenze von Morrowind. Im Großteil von Himmelsrand jedoch wurde diese defensive Haltung in der Mitte der Ersten Ära für unnötig gehalten und die meisten Städte und Dörfer liegen heute bei den Talböden, teilweise immer noch übersehen von den malerischen Ruinen der früheren Siedlungen.

Nord sind Meister im Holzbau; viele Strukturen sind heute noch im Einsatz, obwohl sie schon von den ersten Siedlern vor über 3.000 Jahren gebaut wurden. Ein schönes Beispiel für Nordmilitärtechnik kann bei Alte Festung gesehen werden, eine der königlichen Bastionen, die vom Ersten Kaiserreich erbaut wurden, um die südlichen Grenzen zu bewachen. Hoch aufragende Mauern, unregelmäßige Porphyrblöcke passen ohne Naht und Mörtel zusammen, als ob es von den mythischen Elhnofey konstruiert wurde und nicht von den Menschen.

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Die neun Fürstentümer präsentieren einen abwechslungsreichen Aspekt an Personen, Regierungen und Handel. Reach könnte mit einem der kleinen Königreiche von Hochfels verwechselt werden; es ist voll mit Bretonen, Rothwardonen, Cyrodiiler, Elfen aller Art und ein paar fehl am Platze seienden Khajiit. Die nördlichen und westlichen Fürstentümer -- Winterfeste, Ostmarsch, Rift und Pale, die zusammen als Alte Fürstentümer bekannt sind -- verbleiben mehr isoliert, durch die Geographie und die dortigen Nord, die immer noch den alten Wegen treu sind. Außenseiter sind eine Seltenheit, in der Regel ein einmal jährlich reisender Hausierer. Die jungen Männer gehen für Wochen zu den hohen Gipfeln im tiefsten Winter, um Jagd auf die Eisgeister zu machen, um einen vollen Anspruch vom Status Bürger zu haben (eine lobenswerte Praxis, die als Modell für die mehr "zivilisierten" Regionen des Kaiserreichs dienen könnte). Auch hier verehren die Menschen noch immer ihren angestammten Führer, während die anderen Herrscher der Fürstentümer schon lange (nach einer Mode) von den Vertretern einer Volksversammlung gewählt werden. Es ist ein Glück für Himmelsrand und das Septim-Kaiserreich, dass die Bewohner der Alten Fürstentümer die Traditionen ihrer Vorfahren beibehalten haben. Himmelsrand ist seit langem ruhig und schlafend durch die Jahrtausende gegangen, während Emporkömmling-Eroberer die Arena von Tamriel dominieren. Doch jetzt hält ein Sohn von Himmelsrand[5] wieder das Schicksal der Welt in seinen Händen. Wenn Himmelsrand dabei ist, zu erwachen, wird seine Wiedergeburt durch diese wahren Nord geführt, die ihre besten Hoffnungen für die Zukunft bewahren. [REISENDER: Ich fand viele dieser Bergdörfer fast leer von jungen Männern, welche durch Versprechungen von Reichtum und Ruhm verführt wurden, in die Septim-Armee einzutreten; die Dorfältesten haben wenig Hoffnung, ihre Söhne jemals wiederzusehen.]
Schneeelfen

[6]
Nord schreiben fast jedes Unglück oder Disaster den Machenschaften der Falmer, oder Schneeelfen, zu, seien es Missernten, fehlende Schafe oder ein Reisender, der beim Überqueren eines hohen Passes verloren ging. Diese mythischen Wesen sind nach allgemeiner Annahme Nachkommen der ursprünglichen Elfenbevölkerung, und es wird ihnen nachgesagt, dass sie in den abgelegenen Bergorten, die fast ganz Himmelsrand decken, leben. Allerdings gibt es keine handfesten Beweise, dass diese Elfengemeinschaft außerhalb der Fantasie der Bewohner überlebt.


Die Zungen
Die Nord haben lange eine spirituelle Form von Magie, die als "der Weg der Stimme" bekannt ist, praktiziert, welche vor allem auf ihrer Verehrung des Windes als die Personifikation von Kynareth basiert. Nord sehen sich selbst als die Kinder des Himmels, wobei der Atem und die Stimme eines Nord seine Lebensessenz ist. Durch den Einsatz der Stimme kann die Lebensessenz eines Nord in einem Thu'um oder Schrei artikuliert werden. Schreie können zum Klingeschärfen oder zum Angreifen von Gegnern auf Distanz genutzt werden. Meister der Stimme sind als Zungen bekannt und ihre Macht ist legendär. Sie können zu spezifischen Personen über Hunderte von Meilen sprechen und können sich durch das Nutzen eines Schreis bewegen, dort erscheinend, wo er landet. Die mächtigsten Zungen können nicht sprechen, ohne Zerstörung hervorzurufen. Sie müssen geknebelt gehen und durch eine Zeichensprache und geritzte Runen kommunizieren.

In den Tagen der Eroberung von Morrowind und der Gründung des Ersten Kaiserreichs waren die großen Nordkriegshäuptlinge - Derek der Große, Jorg Helmbolg, Hoag Mertöter - alle Zungen. Wenn sie eine Stadt angegriffen haben, brauchten sie keine Belagerungswaffen; die Zungen würden vor dem Eingangstor eine Keilform formen und Atem holen. Wenn der Anführer seinen Atem in einem Thu'um herausließ, waren die Türe aufgeblasen, sodass die Axtkämpfer in die Stadt eindringen konnten. So waren die Menschen, die das Erste Kaiserreich schmiedeten. Aber leider konvertierte einer der mächtigsten von allen Zungen, Jurgen Windrufer (oder Die Ruhe, wie er heutzutage besser bekannt ist), zu einem pazifistischen Glaubensbekenntnis, welches das Nutzen des Thu'um im Kampf verurteilt, was aus ihrer Sicht nicht gut für die Nord war. Seine Philosophie setzte sich vor allem wegen seiner unerschütterlichen Beherrrschung der Stimme durch - sein Sieg wurde in einer legendären Konfrontation besiegelt, wo es heißt, dass Die Ruhe angeblich von siebzehn Zungen der militärischen Schule für drei Tage deren "Schreie verschluckte", bis sie alle erschöpft waren (und dann seine Jünger wurden). Heute leben die ältesten und mächtigsten der Zunge abgeschieden auf dem höchsten Gipfel, wo sie durchgehend nachdenken, welche nur einmal in lebender Erinnerung sprachen, um das Schicksal des jungen Tiber Septim bekanntzugeben (wie in Cyrodiil erzählt wurde). Zum Dank hat der Kaiser vor kurzem eine neue Kaiserliche Schule der Stimme in Markarth[7] gestiftet und dies der Rückkehr des Wegs der Stimme zu der alten und ehrbaren Art des Krieges gewidmet. So kann es sein, dass die großen Taten der alten Nordhelden bald schon auf den Schlachtfeldern der heutigen Zeit erreicht oder überboten werden.

Erwähnenswerte Orte Bearbeiten

Haafingar (Einsamkeit) Bearbeiten

Die Heimat der berühmten Bardenakademie, Haafinger ist auch einer von Himmelsrands Haupthäfen und Schiffe auf und ab der Küste können an überfüllten Kais gefunden werden, um Holz und gesalzenen Kabeljau für die Märkte von Wegesruh, West Anvil und Senchal zu laden. Gegründet während Himmelsrands langer Alessianische Liebe, macht die Bardenakademie damit weiter, ketzerische Streifen zur Schau zu stellen, wobei ihre Schüler berühmte Zecher sind, was zum gewählten Beruf passt. Jährlich dringen Schüler in den Marktplatz für die Woche der Festlichkeit, deren Höhepunkt die Verbrennung eines Bildnisses von "König Olaf", ein mittlerweile vielleicht vergessener Anwärter im Erbfolgekrieg, darstellt. Die Absolventen haben keine Schwierigkeiten damit, Beschäftigungen in edlen Haushalten von Tamriel zu finden, einschließlich beim kaiserlichen Hof in Cyrodiil, doch viele entscheiden sich immer noch dazu, den wandernden Fußstapfen der berühmten Absolventen wie Callisos und Morachellis zu folgen.

Windhelm Bearbeiten

Einst die Hauptstadt des Ersten Kaiserreichs, dominiert der Palast der Könige aus der Ysgramor-Dynastie immer noch das Zentrum der Alten Stadt. Windhelm wurde im Verlauf des Erbfolgekriegs von der Akaviriarmee von Ada'Soon Dir-Kamal geplündert; der Palast der Könige ist einer der wenigen Gebäude des Ersten Kaiserreichs, das weiterhin besteht. Heute ist Windhelm die einzige ansehnliche Stadt in dem ansonsten entschlossen ländlichen Ostmarsch und dient als Basis für Kaiserliche Truppen, die den Dunmethpass nach Morrowind bewachen.

Hals der Welt Bearbeiten

Dies ist der größte Berg in Himmelsrand und auch der größte von Tamriel, wenn man von Vvardenfell in Morrowind absieht. Die Nord glauben, Menschen wurden auf diesem Berg geformt, wenn der Himmel auf das Land atmete. Daher beziehen sich die Lieder der Rückkehr nicht nur zu Ysgramors Rückkehr zu Tamriel nach der Zerstörung von Saarthal, sondern zu der Rückkehr der Nord zu dem, was ihrem Glauben nach ihr eigentliches Heimatland war. Pilger reisen von ganz Himmelsrand dorthin, um die siebentausend Stufen zu Hoch-Hrothgar, wo die ältesten und geehrten Graubärte[8] in absoluter Ruhe in ihrer Mission, immer auf den Himmel abgestimmt zu sein, leben.

Anmerkungen Bearbeiten

Anmerkungen von YR:

  1. Die meisten der Nord, die ich traf, schienen von diesem "Vaterland"-Nonsens amüsiert ~ der Krieg mit dem "Aldmeri-Bund" war in ihren Köpfen am weitesten.
  2. !
  3. Ysgramors Provokationen und Lästerungen waren natürlich schon längst vergessen.
  4. "gerechtes Töten"
  5. ein umstrittener Anspruch
  6. Onkel, ich sah Anzeichen, dass das möglicherweise Falmer Rand-Runen sind, aber nichts ist sicher. Sollten welche überlebt haben, dann sind sie vorsichtig und zurückgenommen.
  7. Septims neue Schule ist besetzt von Hacks und Scharlatanen ~ der sogenannte Großmeister soll sein Leben zuvor als Straßenschauspieler in Windhelm bestritten haben ~ die Schüler sind Schösslinge der unterwürfigsten Nordfamilien, die sich die Gunst in Septims neuer Ordnung erhoffen ~
  8. ~ Endlich, ein paar Männer verdienen Respekt. Ich traf mich mit einem alten Graubart, der sich mit mir tatsächlich als ein fast Gleichberechtigter unterhalten konnte ~ meine bisher einzige derartige Erfahrung unter den Menschen ~
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