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Schmerzliche Rückschläge durch listige Nixaden ist ein Buch in The Elder Scrolls Online: Dark Brotherhood.

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InhaltBearbeiten

Abahs Landung ist nicht anders als die meisten Städte. Wer arm und dazu auch noch geistlos ist, überlebt hier nicht lang. Zum Glück ist diese nicht geistlos. Ich habe die Stadt viele Tage lang auf der Suche nach einer Möglichkeit, mein Vermögen wieder aufzubauen, ausgespäht. Ein unaufmerksamer, zu sehr von sich überzeugter Händler käme mir ganz gelegen. Ich, Zabia-ko, fand einen solchen beim Frachtunternehmen Makellose Waren.

Mittels harter Arbeit konnte diese sich schon bald einen Wagen, einen Guar (mit Namen Kleiner Bazrag, den er seiner Dickköpfigkeit verdankt), eine Überfahrt zur Goldküste und einige Kisten exotischer Waren, mit denen ich handeln kann, leisten. Zabia-ko würde das Versprechen, das sie ihrem Vater gegeben hatte, einhalten! Sie würde mit Taschen voller Gold, Säcken voll Kaffee und Beuteln mit Mistral-Mondzucker, der aufgrund seines fruchtigen Nachgeschmacks beliebt ist, in das Dorf ihrer Kindheit zurückkehren.

Doch Tragisches ereignete sich für Zabia-ko auf der Straße von Anwil nach Kvatch. Nachdem sie einen Schlauch voll Horker-Sommerwürste an Arbeiter an einer Grabungsstelle verkauft hatte, luden diese sie ein, die Nacht am Rande ihres Lagers zu verbringen und sich auszuruhen.

Doch an Schlaf war nicht zu denken, als der Boden zu beben begann, worauf ein wildes Gebrüll folgte. Die Arbeiter stoben auseinander, rannten wie Feldmäuse während einer Runde „Wer fängt die meisten?!“ in alle Himmelsrichtungen. Kleiner Bazrag wollte nicht aufwachen, also versteckte sich Zabia-ko.

Und dann sahen wir sie. Winzigkleine Kreaturen, nicht höher als die Sohle der Stiefel, die diese trägt, mit wild flatternden Flügeln. Als sie einen der Arbeiter aus seinem Schlafsack vertrieben, schrie er „Nixaden!“, bevor er über den Abgrund stürzte und sich das Bein brach. Die kleinen Biester kicherten und spotteten, während er vor Schmerzen greinte.

Ganz in der Nähe hörte Zabia-ko ein schrilles Grunzen. Sie erspähte eine mit einem Goldbeutel, der an ihren scharfen Klauen hing. Unter diesem Gewicht hätte die Kreatur gar nicht fliegen können sollen, doch ihre Schwingen schlugen energisch, sodass sie sich erfolgreich mit der Beute davon stahl. Die andere erhob ihre Arme, um auf eine Tasche mit Mistral-Mondzucker zuzuhalten. Sie tauchte den Kopf voran hinein, Beine und Flügel ragten nach aus der Tasche heraus, während sie sich an deren Inhalt gütlich tat.

Diese packte den Dieb bei den Beinen und zog ihn von dem Sack fort. Die Kreatur schlug mir auf den Kopf und gluckste bösartig. Während sie davon schwirrte, hinterließ sie eine Mondzuckerspur. Diese setzte ihr nach, verlor sie aber in der Dunkelheit. Während des Kampfes bekam Zabia-ko nicht mit, dass die andere Nixade auch mit der Nase voran in den Mondzuckervorräten verschwand.

Als sie zurückkehrte, fand Zabia-ko leere Säcke vor. Alles, was zurückblieb, waren drei tote Nixaden, die vollgestopft mit Mondzucker in den Taschen lagen. Sogar Kleiner Bazrag hatte sich aus dem Staub gemacht.

Schon wieder hatte diese ihre Waren verloren! Der hochgeschätzte Mistral-Mondzucker – solch ein Verlust, verloren an dreckige, bösartige Kreaturen. Und der Kaffee? Vollkommen unangetastet.

Zabia-ko hat in dieser Nacht viel gelernt. Erstens: Falls Ihr Euren Mistral-Mondzucker an Nixaden verliert, röstet sie anschließend. Ihr süßes Fleisch hinterlässt einen erfrischend-fruchtigen Nachgeschmack auf der Zunge.

Zweitens: Wenn Ihr durch nixadenverseuchtes Gebiet streift, umgebt Euren Mondzucker mit Kaffeesäcken. Der bittere Geruch vertreibt sie und versüßt Euch so Eure Reise.

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