Talos ist der neunte Gott des kaiserlichen Pantheons. Er ist ein Heldengott der Menschheit und spielt besonders im Glauben der Nords in der vierten Ära eine große Rolle.
Ursprung[]
- Siehe auch: Tiber Septim
Statue des Tiber Septim in der Kaiserstadt
Talos ist ein sehr später Zuwachs in der Religion der Kaiserlichen; erst in der dritten Ära; denn er gilt als Vergöttlichung des Kaisers Tiber Septim. Aufgrund seiner Größe und Taten soll er nach dem Tod von den Göttern zu einem der ihren gemacht worden sein und sitzt nun zur Rechten Akatoshs.[1]
Er soll schon relativ bald nach seinem Ableben in kleinen Kulten verehrt worden sein; ähnlich wie Reman Cyrodiil und genau wie dieser wird er als "Siegesgott" bezeichnet.[2] Wann genau er als neunter Göttlicher in den kaiserlichen Kult integriert wurde, ist nicht genau festzumachen.
Geschichte[]
Noch zu Lebzeiten zeigte Tiber Septim Zeichen göttlicher Macht. Nach seiner Eroberung ganz Tamriels verwandelte er das Bild Cyrodiils und ließ den ewig dichten Dschungel verschwinden, um das Land neu zu gestalten.
Der Fleischgewordene[]
In 3Ä 427 begegnete der Nerevarine an der Geisterpforte einem alten kaiserlichen Soldaten namens Wulf. Der alte Mann sprach mit dem Champion Azuras und schenkte eine Münze als Glücksbringer zusammen mit einem Segen für die baldigen Taten. Wulf verschwand und will von keinem Anwesenden dort gesehen worden sein. Der Taloskult erkannte in dieser Erscheinung einen Verkörperung ihres Gottes Talos.
Oblivion-Krise[]
Nach dem Diebstahl des Amuletts der Könige verbarg sich Mankar Camoran damit in seinem Paradies. Martin Septim fand einen Weg dorthin durch die Beschwörung eines Portals. Um dieses Portal zu öffnen, bedurfte es eines Siegelsteins, eines Welkynsteins, des Blutes eines Daedraprinzen und dem Blut eines Göttlichen. Für die Vollendung des Rituals nutzte Martin Blut von der Rüstung Tiber Septims, welche in Sancre Tor als Reliquie bewahrt wurde.
Umaril[]
Als kurz nach der Krise der ayleidische König Umaril zurück in die Welt kehrte, fand sich ein Held, der in die Fußstapfen von Pelinal Weißplanke trat, der einst Umaril besiegte. Der Held sammelte die alten göttlichen Relikte des Ritters und wurde so zum neuen göttlichen Kreuzritter. Diese Relikte, die Rüstung und die Waffen, waren von den acht Göttlichen erschaffen worden, um gegen Umaril zu wirken. Doch auch sie konnten das halb-göttliche Wesen nicht endgültig vernichten. Der Kreuzritter erwarb von einem Prohpeten den Segen von Talos, der es ihm erlaubte der Seele des besiegten Umarils auf ihrem Weg nach Oblivion zu folgen, um sie so auf Geistebene zu vernichten.
Weißgoldkonkordat[]
In 4Ä 175 schlossen das Aldmeri Dominion und das Kaiserreich einen Friedensvertrag, das Weißgold-Konkordat. Bedingung für den Frieden war unter anderem das Verbot der Verehrung von Talos. Die Hochelfen sahen ihn aus verschiedenen Gründen als falschen Gott an. Selbst einige Altmer , die nicht wegen seiner Eroberung der Sommersend-Inseln grollten, sprachen dennoch von ihm als großem Menschen, aber niemals als Gott.
Neben anderen politischen Streitigkeiten, war die fanatische Jagd des Thalmors auf den Taloskult einer der Gründe, warum Ulfric Sturmmantel sich für die unabhängikeit Himmelsrands vom Kaiserreich aussprach. Seine Rebellion waren erst nur ein paar Scharmützel und gipfelten 4Ä 201 in einem Bürgerkrieg. Die Verehrung von Talos war einer seiner wichtigsten Propagandapunkte.
In vielen Städten in Himmelsrand befinden sich allerdings immernoch Schreine von Talos und seine Anbetung hat im Volk und im Adel weiterhin im Geheimen nicht geendet.[3]
Verehrung[]
Der Glaube an den vergöttlichten Tiber Septim, war verständlicherweise besonders in Cyrodiil beliebt. Allein der Fakt, dass ein weiterer neunter Göttlicher nach 3500 Jahren zum Pantheon der Acht hinzugefügt wurde, spricht Bände. Besonders bei Soldaten war er sehr beliebt und die Klingen machten ihn zu ihrem Schutzgott. Der religiöse Orden von Talos bestand zu einem großen Teil aus ausgeschiedenen Klingen.
Weitere besondere Verehrung erfährt der Gott in Himmelsrand. Die Nord fokussieren besonders Talos, den Meister der Stimme. Tiber wurde von den Graubärten gerufen, ausgebildet und widerstand ihrer Stimme, als sie ihm den Titel Ysmir verliehen. Viele Nord benutzen Redewendungen wie "bei Ysmirs Bart" und meinen Talos. Laut den Nords war Tiber Septim, aber einer der ihren und bevor er diesen Namen annahm, war er Talos von Atmora, der aus ihrem Heimatland stammte.
Ein nordischer Schrein von Talos
Artefakte[]
Es gibt nicht sehr viele Artefakte, die mit Talos in Verbindung stehen. Bekannt sind vor allem die Stiefel des Apostels, Tiber Septims Rüstung und Hjaltis Schwert.
- Die Stiefel des Apostels wurden von Tiber Septim vor seiner Krönung zum Kaiser getragen. Sie sollen ein Geschenk der Graubärte an ihn gewesen sein, als er unter ihnen lernte. Er nutzte ihre Fähigkeit zur Levitation, als er wieder von Hoch-Hrothgar herabstieg.
- Die Rüstung trug Tiber während der Schlacht von Sancre Tor und übergab sie anschließend den Klingen, als Dank für ihren Beitrag in der Schlacht. Die Klingen bauten bald darauf einen Schrein für Tiber in Sancre Tor, in welchem die Rüstung ausgestellt wurde. Der Schrein wurde zu einer wichtigen Pilgerstätte für die Klingen. In der dritten Ära wurde die Rüstung von dort entfernt, um das Blut darauf für ein Ritual im Wolkenherrschertempel zu nutzen.
- Hjaltis Schwert war vermutlich eine Klinge, die Hjalti Früh-Bart, der spätere Tiber Septim, in der Schlacht von Alt-Hrol'dan nutzte. Sie war einige Jahrhunderte im Reik verschollen und wurde wiederentdeckt, um einen Geist im Gasthaus von Alt-Hrol'dan zu besänftigen, der mit Hjalti kämpfte.
Talos von Atmora?[]
- Siehe auch: Wulfharth
Talosschrein in Himmelsrand
Während der allgemeine Glaube der Menschen Tiber Septim allein für Talos hält, der zum Gott aufstieg wegen seiner großen Taten,[4] gibt es Stimmen die anderes vermuten. So wird gemunkelt, dass viele von Septims Unterfangen nur durch Unterstützung möglich war oder gar ganz von Anderen vollbracht wurden. So soll der ehemalige Großkönig von Himmelsrand Ysmir Wulfharth als grauer Wind zur Tiber Septim, damals noch Hjalti Frühbart, gekommen sein und am Abend vor der Schlacht von Alt-Hrol'dan mit ihm in seinem Zelt gesprochen haben. Am nächsten Tag schwebte der graue Wind über Hjaltis Haupt und der junge General nutze den Thu'um gegen die Reikmannen. Nach dem Sieg nannten die Nord, die ihn beobachtet hatten, Talos, die Sturmkrone, wegen Wulfharth über seinem Kopf. Die Zusammenarbeit der beiden endete aber noch nicht. Als Hjalti der Kaiser Tiber Septim wurde, wirkte er oft etwas zwiespältig. Ein gefasster und ruhiger Politiker im Thronsaal, aber ein wilder und blutrünstiger Krieger auf dem Schlachtfeld. Das soll darin begründet sein, dass in Wahrheit Tiber den Staat leitete und Wulfharth die Eroberungszüge führte. Als jedoch Tiber plant mit den Hoch- und Dunkelelfen Frieden zu schließen, fühlt Wulfharth sich verraten und verlässt Septim, da er sich wie fast nichts anderes Rache am Tribunal wünschte. Erst als der Kaiser und sein Kampfmagier Zurin Arctus eine Energiequelle für das Numidium suchten, riefen sie Wulfharth zurück unter dem Vorwand, dass er Recht hatte und sie gegen Morrowind in den Krieg ziehen müssen. Arctus wirkte einen Zauber auf Ysmir und versucht ihn in einen Seelenstein zu sperren. Währenddessen schreit Wulfharth ein Loch in Arctus' Brust und tötet ihn. Tiber schreitet mit dem Seelenstein, dem Mantella, davon und erobert ganz Tamriel mit dem Numidium.[5]
So sind viele der Heldentaten, für die Tiber Septim so beliebt war, besonders bei den Nords, eigentlich das Werk von Wulfharth. So denken die Nords bis in die vierte Ära, dass ein Mann namens Talos von Atmora von Atmora nach Himmelsrand kam und mit der Schlacht von Alt-Hrol'dan als Startpunkt bis auf den Kaiserthron aufstieg und sich von da an Tiber Septim nannte.[6]
| Der folgende Abschnitt bezieht sich auf Aussagen, welche nicht von offizieller Seite Bethesdas oder Zenimax' stammen, aber gemäß unserer Regelung ergänzent hinzugezogen werden können. |
Shezarrine-Dreiheit[]
Der Gott Talos ist die Dreieinigkeit Hjalti Früh-Barts, Zurin Arctus'[7] und Ysmir Wulfharths.
Sowohl Tiber Septim, wie auch Wulfharth und Arctus sollen Shezarrine gewesen sein. [OOG 1]
Dieb, Krieger und Magier[]
Wulfharth verbündete sich bei Alt-Hrol'dan mit Hjalti Früh-Bart, dem späteren Tiber Septim und sie fochten die Schlacht gemeinsam; Hjalti mit Wulfharth als grauem Wind auf seinem Haupt. Hier gaben die Nord Hjalti den Beinamen Talos, Sturmkrone. Während der weiteren Eroberungsfeldzüge führte Wulfharth die Schlachten und Hjalti regierte vom Thron aus. Doch hielten die Menschen von Tamriel Wulfharth für Hjalti.[8] Als er selbst den Thron Cyrodiils bestiegt, krönte sein kaiserlicher Kampfmagier Zurin Arctus Hjalti als Tiber Septim zum Kaiser.
Tiber Septim als Kaiser.
Nachdem er die Überreste des Numidiums vom Tribunal erhalten hatte, fasste Tiber den Entschluss, Wulfharths Seele zu nutzen, um es zu betreiben. Er stellte eine Falle für den Atmoraner auf und ließ Zurin Arctus einen Zauber auf ihn wirken, um die Seele im Mantella einzufangen. Wulfharth nutzte einen Thu'um und schrie Arctus das Herz aus der Brust. Septim scherte nur das Ergebnis, er nahm das Mantella aus einem Raum voller Toter und eroberte mit dem Messinggiganten Tamriel.
Als Tamriel vollständig unter ihm geeint war, nutzte Tiber Septim CHIM, um Cyrodiil, als Dank für seine Soldaten, von einem Dschungel rückwirkend in der Zeit zu seichten Wald- und Wiesengebiet umzuformen.[9]
Nach seinem Tod formierte sich ein kleiner Kult, der ihn, wie schon Reman I. nach dessen Tod, zu einem Gott erklärte und ihn anbetete, aber der Gott Talos war zu dieser Zeit kein Teil der "Acht Göttlichen".[10]
Apotheose[]
Es sollte noch viele Jahrhunderte dauern, aber in 3Ä 417 wurde das Numidium bei der Verwerfung im Westen erneut aktiviert und anschließend zerstört. Dabei wurde Wulfharths Seele befreit. Zurin Arctus, der Unterkönig[8] und die Seelen von Tiber Septim und Ysmir Wulfharth vereinigten sich und formten die Überseele, welche nun den Gott Talos darstellt. Von diesem Zeitpunkt an war der Gott Talos durch seine mehrfache Transzendenz zum Gott das mächtigste Wesen des Aurbis.[OOG 2][OOG 3]
Macht[]
Talos festigt das Rad der Zusammenkunft, das den Aurbis in seiner momentanen Form festhält und verhindert, dass Mundus trotz der bereits gefallenen Türme ins Reich des Vergessens stürzt.[OOG 3] Er wird von manchen, vornehmlich Elfen, nicht als Gott akzeptiert. Entgegen der landläufigen Meinung zählen die Thalmor nicht dazu, da diese im Gegenteil seine Macht schwächen wollen, da er die Realität festigt und diese die Welt beenden wollen.[OOG 3]
| Hier endet der Absatz inoffizieller Informationen. |
Galerie[]
Trivia[]
- "Talos" bezeichnet in der griechischen Mythologie einen bronzenen Riesen. Siehe Talos.
- Eine Theorie besagt, dass Tiber Septim die Seelen vieler Drachen absorbierte, als er zum Gott aufstieg.[11]
Referenzen[]
- ↑ Das Erwachen der Nord
- ↑ Die Wolfskönigin, Buch III
- ↑ The Elder Scrolls V: Skyrim
- ↑ Talos' Fehler
- ↑ Die Arkturische Häresie
- ↑ Hrongar in Skyrim: "... seit Tiber Septim höchst selbst gerufen wurde. Damals als er noch Talos von Atmora war"
- ↑ Der Prophet in The Elder Scrolls IV: Oblivion: "Und Talos sagte zu Arctus, "Wir wollen uns verbünden, um diesen Thron [...] zu stärken..." (Let us join as one to fortify this throne)
- ↑ 8,0 8,1 Die Arkturische Häresie
- ↑ Kommentare der Mythischen Morgenröte, Band III
- ↑ Pocket Guide to the Empire, First Edition: Cyrodiil
- ↑ Drachen werden kommen
Folgende Quellen stammen aus Out-of-Game Texten. Siehe dazu auch unsere Regelung zu solchen Texten.




