Elder Scrolls Wiki
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Uriel Septim VII. (3Ä 346 - 3Ä 433) war der 21. Kaiser von Tamriel und regierte bis 3Ä 433, da er in diesem Jahr, im Alter von 87 Jahren, ermordet wurde.

In vielen Spielen der The Elder Scrolls-Reihe spielt Uriel eine Rolle. Er wurde in The Elder Scrolls: Arena von Jagar Tharn entführt und kurzzeitig entthront, sendete in The Elder Scrolls III: Morrowind den Nerevarine nach Morrowind und stirbt zu Beginn von The Elder Scrolls IV: Oblivion.

Hintergrund[]

Jugend[]

Uriel wurde 3Ä 346 geboren. Sein Vater war der Kaiser Tamriels Pelagius Septim IV. In seiner Jugend hatte Uriel eine imaginäre Freundin namens Justin. Uriel bestand darauf, dass bei jeder Mahlzeit ein Platz für sie freigehalten und gedeckt wurde. Seine Familie tolerierte dieses Verhalten und Symmachus pflegte bis ins Erwachsenenalter Uriels hinein diesen zu fragen, wie es Justin denn ginge, worauf Uriel immer mit gespielten Ernst antwortete.[1]

Kaiserzeit[]

Uriel wurde im Alter von 22 im Jahr 3Ä 368 zum Kaiser gekrönt, als sein Vater Pelagius nach 49 Jahren Herrschaft verstarb. Uriel galt auch schon zu Beginn seiner Herrschaft als besonders würdevoll und ernst.

Die frühen Jahre von Uriels Herrschaft waren von der aggressiven Expansion und Konsolidierung des kaiserlichen Einflusses gekennzeichnet, die überall im Reich stattfand, jedoch vor allem im Osten, in Morrowind und in der Schwarzmarsch - dort, wo die Macht des Reiches begrenzt, die kaiserliche Kultur wenig verbreitet, heimische Bräuche und Traditionen ausgeprägt und der Widerstand gegen Reformen standhaft war. In dieser Zeit profitierte Uriel sehr von den magischen Fähigkeiten und dem guten Rat seines Hofmagiers und engen Beraters Jagar Tharn.

Uriel in  im Jahre

Uriel in Daggerfall im Jahre 3Ä 405

Uriels Frau hieß Caula Voria. In der Öffentlichkeit galt die schöne Frau als charmant und beliebt, aber privat war sie arrogant, ehrgeizig und habgierig, weshalb Uriel die Ehe später bereute. Mit ihr hatte er mehrere Söhne. Außerdem zeugte er einen unehelichen Sohn, Martin.

Uriel war so begabt in den Künsten der Einschüchterung und der Diplomatie, dass es ihm schon bald gelang, das Haus Hlaalu als Vorreiter der kaiserlichen Kultur und wirtschaftlichen Entwicklung in Morrowind für sich zu gewinnen. Doch wuchsen so auch sein Stolz und seine Dreistigkeit. Jagar Tharn nutzte diese Schwäche des Kaisers, gewann schließlich Uriels vollstes Vertrauen und verriet ihn. Tharn setzte Uriel im Reich des Vergessens fest und raubte heimlich seine Macht über das Reich, indem er selbst des Kaisers Gestalt annahm. Diese Zeit ging als das kaiserliche Simulacrum in die Geschichtsbücher ein und dauerte zehn Jahre, von 3Ä 389 bis 3Ä 399, an.

Als Uriel aus Oblivion befreit wurde, war er zu einem anderen Menschen geworden. Dem Volk gegenüber verriet er, dass er in Oblivion stets geglaubt hatte, zu träumen, sich aber an keinen dieser Träume erinnere. Ein persönliches Gespräch mit seinem unbekannten Befreiher legt jedoch nahe, dass er dies doch tut.

Tod[]

Uriel Septim VII death

Im Jahr 3Ä 433 wird vom Kult der Mythischen Morgenröte wie aus dem Nichts ein Attentat auf Kaiser Uriel und nahezu all seine Erben verübt. Des Kaisers Söhne werden getötet, Uriel selbst flieht mit wenigen seiner Klingen aus dem Palast durch das Gefängnis der Kaiserstadt in die Kanalisation. Die Zelle, durch die die Gruppe aus dem Gefängnis gelangen will, wird jedoch trotz der Anweisung, dass sie leer bleiben solle, von einem unbekannten Gefangenen belegt. Uriel erkennt in diesem Gefangenen einen vom Schicksal gesandten Helden, der die Zukunft Tamriels und des Kaiserreichs retten soll, die er selbst in seinen Träumen gesehen hat. Des weiteren akzeptiert Uriel darauf auch, dass er in der Kanalisation der Kaiserstadt sterben wird, übergibt das Amulett der Könige dem Unbekannten mit der Anweisung, es zu seinem letzten überlebenden Nachfahren Martin zu bringen und stellt sich darauf einem der Attentäter. 

Kräfte und Talente[]

Uriel Septim VII. war ein Mann mit vielen Qualitäten, nach seinem Fehler Jagar Tharn zu sehr zu vertrauen erlangte er im bildlichen Sinne eine Art "Erleuchtung"; er entwickelte eine außergewöhnliche Intuition und seine Fähigkeiten, die Macht des Amulett der Könige zu Kontrollieren, stieg auf ein ungesehen hohes Maß. Diese Eigenschaften äußerten sich in seiner Wahrsagung der Auferstehung des Nerevarine und der Taten des Helden von Kvatch. Außerdem schien Uriel Septim VII. in direkten Kontakt mit den Göttern treten zu können, was bisher keinem Sterblichen, der nicht selbst zum Gott wurde, vergönnt war.

Trivia[]

  • Uriel Septim VII. wird in der Originalfassung des Spiels The Elder Scrolls IV: Oblivion von Patrick Stewart und im deutschen von Joachim Kerzel gesprochen.
  • Uriels Herrschaft dauerte 65 Jahre an. Unterbrochen wurde sie von dem zehn Jahre andauernden kaiserlichen Simulacrum, womit sie eigentlich nur 55 Jahre andauerte. So oder so war dies die längste Herrschaftszeit eines tamrielischen Kaisers.

Galerie[]

Siehe auch[]

Referenzen[]