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Dieser Text wurde von Numenorean für den Tamriel-Almanach übersetzt.

Die Entwicklertexte werden hier als relevante Quellen einbezogen, sind aber nicht offiziell von Bethesda bestätigt.
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In den schwindenden Jahren der Dritten Ära, nach der Ankunft des Nerevarine und dem Tod zweier Mitglieder des Tribunals, beschloss Fürst Vivec (Vehk), in einer persönlichen Angelegenheit nach Cyrodiil zu gehen. Auf dem Weg führte er interessante Diskussionen mit Gelehrten. Sie sprachen über verschiedene Themen, vom Drachenbruch bis zum Mysterium des Psijik-Bestrebens.

Vehks Stundenbuch, den Drachenbruch betreffend

Die mittlere Dämmerung ist eine Achse für die Geister der Vorzeit. Daher können viele Glaubensvorstellungen der primitiven Psijiiks nicht als solche abgetan werden; hier, an diesem Ort, liegen Beweise in den Beweisen ...

... eine besondere Bemerkung verdient der Blaue Stern, von den Alesstikern „Mnemoli“ genannt, der zu jeder Unzeit durch diesen Teil der Aurbis zieht. Die Psijiiks bezeugen ihm große Verehrung und viele von ihnen pilgern bei seinem Erscheinen nach Veloth, weil dort ein Berg bei seinem Durchgang Feuer fängt. Dieser Berg gilt als eine der letzten Zufluchten der Dwemer, bevor sie diese Welt verließen ...

... und so ist die mittlere Dämmerung für die meisten nicht mehr als eine unbestreitbare und grandiose Zurschaustellung mystischer Macht, was so viel wie Unsinn heißt, und wenige halten sie für den numinosen Torweg, den sie wirklich bedeutet. Wie viele Dinge, die sie nicht erklären können, gibt die mittlere Dämmerung ihnen bloß eine weitere Ausrede zur Verkündung guter Omen und Vorzeichen, euch aber soll sie als die Schleuderscheibe bekannt sein, mit siebzehn beziffert ...

... den Texten zufolge ist Mnemoli ein eigenwilliges Kind von ANU aus einem Pantheon vergessener Gottheiten, die als „Sternenwaisen“ bekannt sind ... ein Stamm von Göttern und Göttinnen, die sich anscheinend verlassen fühlten, als sich die Sonne von der Weltschöpfung zurückzog. Wie viele ihrer Geschwister ist Mnemoli von der Aurbis sowohl verwirrt als auch erfreut und erkundet ihre fünf Winkel, so gut sie es ohne die Hilfe und Regulierung von Anbetung vermag, wie sie während Brüchen des seitwärtigen Rades (womit ich meine, immer da) nicht benötigt werden ...

... die Schleuderscheibe enthält, so wird vermutet, eine seltsame Vermischung von Magie aus Sonnen- und Mondsphären. Zusammen mit ihrer seltenen Präsenz in der Welt hat sie diese einmalige Rarität davon abgehalten, in den Schulen der bekannten Zauberei stärker Fuß zu fassen. Das Selektiv macht in seiner Darstellung des Rechten Erreichens eine ähnliche Machtquelle geltend, aber das hat jene Magier nicht abgeschreckt, die noch immer die Bedeutung der mittleren Dämmerung zu ergründen suchen und welche Vorteile sie aus diesem Verständnis ableiten können. Vielleicht ist es die Assoziation Mnemolis mit dem Verschwinden sequenzieller Sinneswahrnehmung (und demzufolge das zahnerfüllte Starren des Alinordrachens, das danach kommt), was die Sucher arkanen Wissens dazu antreibt, ihre Gelehrsamkeit Aetherius zu verpflichten statt die esoterischen Lehren meines Mörderbruders SEHT oder ihre vielen Aspekte zu behandeln, die den geheimen Turm so sehr liebt, das sie sich mit Volk abgibt, welches ihm zuerst Beine, Kopf und sexuelle Rezeptakel gab …

... eine letzte Bemerkung zum Phänomen der mittleren Dämmerung: es sollte erwähnt werden, dass zumindest ein Mythos („Der Blaue Knochenring von Jyg“) eine Beziehung zwischen mnemolischer Zauberei und den Leeregeisterfressern nahelegt, der Magie, wie sie in den unzähligen, über ganz Tamri-El verstreuten Tricksterkulten praktiziert wird.


Vehks Buch der Letzten Stunde
Vehk und Diamant

Und in diesen schwindenden Tagen entschloss ich mich, mit meinem Wassergesicht nach Cyrodiil zu gehen, auf dass ich allen, die ich entlang des Weges träfe, die Wahrheit und nichts als die Wahrheit sagen mochte. Denn ich war der Dieb der Welt und meiner Bürden waren drei (und das ist für mich eine sehr bedeutende Zahl), deren eine der Turm war.

Und es war der Turm, wovon mein Kaiser zu hören wünschte. Er starb und doch liebte ich ihn. Auch er war ein Meister und so wusste ich, dass er gerade erkannt hatte, wie groß ein Reich ist, das der Turm umfasste. Ich bin sicher, dass auch der Krieger und Arctus, wenn ich sie wiedertreffe, ähnliche Bürden getragen haben werden. Meine Vermutungen sind der Fürst und das Ritual, aber ich weiß es nicht und würde mich freuen, falsch zu liegen.

Natürlich möchten viele meiner Akolythen, Liebhaber und Assassinen mich begleiten, und ich werde ihnen nicht abschlagen; der Weg zum Rubinthron ist lang und ich habe keinen so langen physischen Aufenthalt mehr genommen, seit ich meine Hände der Geisterpforte lieh. Ich werde mich ihrer Gesellschaft erfreuen und ihre Fragen beantworten, zweifellos werde ich auch viele mit Liedern in der entliehenen Stimme meiner Schwester zu Bett bringen. Weiterhin ist mein Kommen bekannt und auch die Art meines Kommens. Ich verstehe, dass es Wissensbewahrer gibt, die meinen Rat, meine Erklärungen, das Licht auf meinem himmelsgesehenen Angesicht wollen. Ich schicke die Warnung voraus, dass keine Rätsel dabei herauskommen werden. Die Anwälte mögen nun schmollen.

Versteht, dass ich ein Meister bin und meinen eigenen Weg nehme. Mysterium ist für mich tot. Das ist so schwer zu schreiben. Ihr könnt das Innehalten nicht spüren. Mein Bruder ist tot.

Gleichwohl.

Aus all diesen Gründen und noch mehr, vor allem aber, weil es noch Mysterien in der Hauptstadt gibt, die ich nicht kenne und die den Platz derer einnehmen sollen, die ich besitze, wird diese Pilgerreise von nichts als der entwirrten Wahrheit über den Turm erfüllt sein. Ich kann ihn schon hören: Was ist mit Auriels Bruch? Was ist mit meinem verzwillingten Vorläufer? Was ist die Bedeutung des Bestrebens, die Artaeum sich einzugestehen weigert? In der Tat, was sagte der Dieb wohl zu dem Meister, das meistbekannt war?

Für meinen Teil kenne ich die Frage: Was wollt Ihr zuerst hören?

- Buch der Letzten Stunde, Vehk und Vehk


... den Turm betreffend
Hasphat Antabolis:
Es ist Vehk? Sieh an. Vielleicht beginnt Ihr besser mit einem kleineren Happen als der „wahren Natur der Psijiiks“, wenn wir auf eine vollständige Antwort hoffen sollen, bevor der Drache ein für alle Mal bricht. Sofern meine Auslegungen zur Dwemer-Numerologie nicht falsch sind, berührt das Psijiik-Bestreben das Herz der meisten Mysterien dieser Welt. Haha, glücklicherweise unterliege ich keiner selbstauferlegten Verpflichtung, klar zu sprechen!
Also, Dieb, beginnen wir mit etwas kleinerem, aber immer noch groß genug für jene unter uns, die wir noch immer in der Zeit weilen. Erzählt uns von den Psijiiks und ihrer Beziehung zum Marukhati-Selektiv (und im weiteren Sinne zum Turm).

„... im weiteren Sinne zum Turm...“?

Ich fürchte, es geht genau anders herum. Aber ja, drehen wir diesen Weg. Ich habe davon in einem früheren Leben gesprochen.

Was ist der Turm?

Der Turm ist ein Ideal, was in unserer Welt aus Mythen und Magie bedeutet, dass er so real ist, um gefährlich zu werden. Es ist die Existenz des Wahren Selbst im Universellen Selbst, wird durch die vierte Konstellation verkörpert und vom Dieb bewacht, der dritten. Der Dieb ist ein anderes metaphorisch Absolutes, in diesem Fall repräsentiert er „das Nehmen des Turms“ oder, und manchmal noch wichtiger, das „Nehmen“ des Geheimnisses des Turms.

Was ist das Geheimnis des Turms?

Wie man permanent jenseits von Duplizität, Antithese oder Chaos existiert. Ich weiß, das ist kein einfaches Konzept. Stellt euch vor, mit allen Sinnen in der Lage zu sein, den erbarmungslosen fremden Schrecken, der Gott ist, und euren Platz darin, der überall und daher nirgendwo ist, empfinden zu können und zu erkennen, dass es die totale Auflösung eurer Individualität in grenzenloses Sein bedeutet. Stellt euch das vor und seid dann immer noch fähig, „Ich“ zu sagen. Dieses „Ich“ ist der Turm.

Was hat den Turm erschaffen?

Das Rad hat ihn erschaffen. Das Rad ist die Struktur dieses Universums und lässt am einfachsten auf diese Weise betrachten: Radkranz, Speichen, Nabe und all die Räume innerhalb und außerhalb. Ich nehmes jedes der Reihe nach.

Was hat das Rad erschaffen?

Anu und Padhome, Stillstand und Veränderung, beides ausgedehnte Bereiche im Nichts, haben es erschaffen. Nicht ausgedehnt, unendlich, weil das Nichts unendlich war. Stellt euch eine Unendlichkeit vor, die von einer anderen eingeschlossen wird; es kommt eine Blase heraus. Nun seht, wie sich diese zwei Blasen berühren. Ihre Überschneidung bildet einen perfekten Kreis aus Muster und Möglichkeit, den wir die Aurbis nennen. Die Aurbis ist die Begründung des Rades.

Was sind die Räume innerhalb und außerhalb des Rades?

Außerhalb des Rades liegt das Nichts, das allem beraubt ist. Es kann nicht benannt werden. Wenn es mehr Aspekte als Stillstand und Veränderung hat, befinden sie sich außerhalb wahrer Sprache. Innerhalb des Rades liegt die Aurbis, wie ich erklärt habe.

Was ist der Kranz des Rades?

Als sich der Prozess der Unterschöpfung fortsetze, erwachten Anu und Padhome. Ihr seht, dass schließlich eure Antithese erwacht. Jeder gebar seine jeweilige Seele, Auriel und Sithis, und diese Seelen betrachteten die Aurbis jeder in ihrem eigenen Teil, woraus die etada entsprangen, die ursprünglichen Muster. Letztendlich erstarrten diese etada.

Der Erstgeborene von Anu war Zeit, alsogleich Akatosh, denn er verlangte am meisten nach Ordnung. Padhomes Erstgeborener ging, veränderlich wie er war, von Beginn an auf Wanderung und wollte keinen Namen, doch wurde als Lorkhan bekannt. Als die Zeit mehr und mehr Mustern erlaubte, sich zu individualisieren, sah Lorkhan zu, wie sich die Aurbis selbst gestaltete und wuchs und erfreute sich so über jede neue Formung wie er darüber ermüdete. Als die Götter und Dämonen der Aurbis hervorbrachen, versuchte der Abkömmling Padhomes, das ganze hinter sich zu lassen, denn er wollte alles und zugleich nichts davon. Da geschah es, dass er an die Grenze der Aurbis kam.

Er sah den Turm, denn ein seitwärts gedrehtes Rad gleicht dem Ich. Dies war das erste Wort Lorkhans und er sollte es nie und nimmer mehr vergessen.[1]

Was sind die Speichen des Rades?

Über Zeitalter wuchsen die etada, formten und zerstörten einander und zerstörten die Schöpfungen der anderen. Einige waren wie Lorkhan und entdeckten das Nichts außerhalb der Aurbis. Ich weiß nicht, ob einige den Turm sahen, aber wenn sie es taten weiß ich, dass niemand ihn so hochschätze. Jedenfalls schufen einige von denen, welche das Nichts sahen, ihresgleichen innerhalb der Aurbis, aber jede dieser kleineren Leeren strebte aufeinander zu. Leere folgte auf Leere; die et'Ada nannten es Reich des Vergessens. Was von der Aurbis blieb war stabile Veränderung, anderweitig als Magie bekannt. Die etada nannten dies Aetherius.

Nun hatte Lorkhan an diesem Punkt alles gesehen, was es zu sehen gab und konnte nichts davon akzeptieren. Hier waren die etada mit ihrer Magie, ihren Leeren und allem dazwischen, während ihn danach verlangte, in den Fluss zurückzukehren und er doch nicht ertragen konnte, seine Identität zu verlieren. Er wusste nicht, was er wollte, aber er wusste, wie es zu errichten war. Durch Betrügerei („Wir haben die Aurbis mit den Leeren instabil gemacht“), Weisheit („Wir haben zwei Ansichten und sollten ein perfektes Juwel des Kompromisses schmieden“) und Gewalt („Tu was ich sage, ungefügter Geist“) band er einige der stärksten etada, um die Welt zu erschaffen.

Die Speichen des Rades sind die acht Geschenke der Aedra, Söhne und Töchter von Aetherius. Die Leeren zwischen den Speichen zählen sechzehn, ihre Herren sind die Söhne und Töchter des Reichs des Vergessens. Das Zentrum des Rades bildete ein weiterer Kreis, die Nabe, die alles zusammenhielt. Die etada nannten dies Mundus.

Was ist die Nabe des Rades?

Die Nabe des Rades sind wir, Mundus, das so viele Namen trägt. Wir sind das Herz aller Schöpfung. Was das bedeutet? Und warum es uns kümmern sollte? Lorkhan erschuf es, damit wir entdecken konnten, was er getan hatte. Tatsächlich, und hier ist das Geheimnis: Die Nabe ist die Reflektion ihrer Schöpfer, der Kreis im Kreis, nur ist die Grenze zu unserem so viel einfacher zu sehen. Steht in seinem Fluss und bleibt ganz bei Verstand. Seht ihn seitwärts an und erkennt das „Ich“.

Das ist der Turm.


Nun denn, ja, das ist ein guter Ausgangspunkt, glaube ich. Wohin sollen wir von hier aus weitergehen, Bestreben, Bruch oder das Bestreben zum Bruch?

... den Psijik-Orden und das Psijik-Bestreben betreffend

Was ist die Beziehung zwischen Psijik-Orden und Psijk-Bestreben?

Nichts außer der Namensgleichheit, wie ich leider sagen muss. Nun können wir dieses Rätsel lösen. Das Bestreben ist eine Methode, den Turm zu erreichen und was danach zu tun ist. Der Orden ist dies nicht und kümmert sich überhaupt nicht um die Idee des Bestrebens, das er beinahe von Beginn an für verquer hielt.

Was also ist der Psijik-Orden?

Ein klösterlicher Orden der Altmer von beeindruckendem Alter, besessen von einer einer Art mythischer Genealogie und durch ihren Monomythismus berühmt geworden. Sie verschrieben sich größtenteils dem Studium von Ahnenrevers als Mittel, spirituelle und materielle Degradation zu bekämpfen. Oder zumindest war es so, sollte ich sagen, denn ich weiß nicht, was sie gerade tun und kümmere mich auch nicht sehr darum. Sie waren beinahe von Beginn an verquer.

Es ist interessant, dass ihre ursprünglichen Ansichten sehr unorthodox für Altmer waren, daher auch ihr Exil aus Alinor. Diese Ansichten beinhalteten den Vorschlag, dass der Sohn von Anu, der Zeitdrache, in Reaktion auf Padhomes Einfluss geformt wurde. Im Endeffekt hatte Anu damit schließlich etwas getan. Diese unfassbare Wirkung rief eine ebenso unfassbare Ursache hervor, so wurde PSJJJJ benannt und der Orden nahm seinen Namen an.

Nein, Veloth war kein Mitglied dieser Exilanten. Einige Grundsätze und Begriffe des Ordens gehen (oder gingen) in den Anfängen des Alessianischen Ordens, des Tempels des Einen in Cyrodiil, der meisten Marukhati-Sekten (einschließlich des Selektivs, obwohl sie es abstreiten würden), des Ahnenmottismus und, am berühmtesten von allen, der Magiergilde auf (oder tun es noch immer).

Nun können wir sicher zum Bestreben weitergehen. Irgendwelche Fragen bis zu diesem Punkt?


Mehr über Aedra - Daedra

„Söhne und Töchter von“ sollte als „verbunden von/mit“ gelesen werden, besonders, da diese Verbindung eine bewusste Wahl darstellte.

Heute ist es allgemeiner Sprachgebrauch, dass nur die acht, die Lorkhan folgten und Mundus erschufen, wirklich „Aedra“ sind, aber das ist töricht. Manche waren nicht einmal die stärksten der mit Aetherius verbundenen etada zu der Zeit, sondern wurden durch ihre Erschaffung der Dämmerung dazu gemacht.

Denkt daran, dass selbst das Wort „Daedra“ als jugendliche Rebellion begann.

Ich habe keine Rätsel versprochen, aber wir sprechen hier von den Familienstammbäumen der frühesten Gottplaneten, Throne und Sucher. Aurbis wurde aus den zwei erschaffen, ihre Energien vereinigten sich zu ersten Formen und diese wiederum machten aus der Aurbis, was sie konnten; belasst Söhne und Töchter in diesem Kontext und es wird einfacher, sie zu verstehen.


Über Aldmeri-Ahnenverehrung

Ahnenverehrung ist der gemeinsame Kern aller Aldmeri-Religionen. Die Anwendung nämlicher Verehrung ist hingegen eine vollkommen andere Sache und die Pläne des Ordens haben nichts mit dem Bestreben zu tun, obwohl sie manche inspiriert haben mögen, diesen Weg zu nehmen.

Das Willkürliche und das Motivierte bezüglich jemandes göttlicher Ahnen: eine manifeste Beunruhigung für den Glauben in sie als uns zu ignorieren, stattdessen beunruhigen wir uns selbst mit Intensität und ihrer Beziehung zur Aktion, werten „kleine Narrative“ und Vervielfältigung von Narrativen in unseren einheimischen Kulturen bis zu dem Punkt auf, dass es keinen Standpunkt von unwesentlichem Gehalt mehr gibt. Reine Subjektivität ist nicht länger möglich; stattdessen wird sie sensorischer Deprivation ähnlich, doch ohne die Furcht, denn wir empfinden Dinge, die uns an die Dämmerung erinnern: die Opferung in die stabilisierenden Knochen, neu errichtete Türme mit gebrochenen Intentionen und erste Metalle, die vor Enthüllung in der langen Sonne blau wurden. Das Streben in Richtung des Ur-Selbst für Gewissheit und Begründung ist nicht unschuldig. Allerdings ist es ein ehrliches Eintreten für Wahrheit und übermenschliche Ideale, was bedeutet, dass es von unserem eigenen Sinn des Falschen auch daherkommend betrachtet werden sollte: wir machten dies, wir träumten dies, wir machten es durchführbar, indem wir mit unseren Verführungen wählten, wir werden erneut leben, um unseren genuinen Applaus zu zeigen.


Mehr über das Psijik-Bestreben

Was ist das Psijik-Bestreben?

Die Grundlage für die Lehren des Propheten Veloth, Begründer des Morrowind unserer Tage und Vater der Dunmeri-Kultur. Veloth beschreibt das Psijik-Bestreben als einen Prozess glorreicher Apotheose, bei der Zeit selbst nach innen und außen zu „einer Form, die immer neu ist“ gebeugt wird. Jene, die diesen Chim genannten Status erreichen können, erfahren den unbeschreiblichen Sinn der Gottheit und entkommen den Einschränkungen des Welteneies.

Obwohl es Veloth zugeschrieben wird, diese das Bestreben bestimmenden Gegengesetze etabliert zu haben, sollte bemerkt werden, dass der Prozess seine Vorläufer in den Lehren des Schwarzhändigen Mephala, Boethiahs, Azuras, Trinimacs und natürlich, durch die Assoziation dieses Fürsten mit PSJJJJ, Lorkhans hat.

Was ist „Chim“?

Aus dem Ehlnofex: eine alte Sigille, die „Königtum“, „Sternenlicht“ und „hoher Glanz“ konnotiert. Wie bei den meisten Buchstaben dieser gefährlichen Sprache verformt sich die Sigille CHIM ständig selbst. Gelehrte, die ihre Form wahrnehmen können, halten CHIM für einen gekrönten Turm, der bei der leichtesten Konzentrationsunterbrechung zu zerbrechen droht.

Repräsentationen des Chim und im weiteren Sinne des Psijik-Bestrebens sind immer proteische Werte wie die Anumidi-Modelle, wofür die Dwemer bekannt waren, der Skarabäus zeitgenössischer Astrolothurgien und das Schlagen („exaktes Ei-Brechen“) des alten Argonien. All diese Repräsentation verfügen über einen angeborenen und konstanten Transformationsaspekt.

Was ist der Zweck des Psijik-Bestrebens?

Sterbliche Grenzen zu transzendieren, die von unsterblichen Herrschern errichtet wurden. Einfach gesagt ermöglicht der Zustand des Chim eine Flucht aus allen bekannten Gesetzen der göttlichen Welten und den Verderbnissen der schwarzen Meeres des Vergessens. Es ist eine Rückkehr zur ersten Berührung von Anu-Padomay, als Stillstand und Veränderung Möglichkeit erschufen. Darüber hinaus ist es die Essenz, die benötigt wird, um jenes „Dämmern“ ohne Katastrophe zusammenzuhalten. Wer CHIM kennt, sieht den Turm ohne Furcht. Mehr noch: er residiert darin.

Ich bin verwirrt. Was ist die Beziehung zwischen dem Psijik-Bestreben und dem Turm?

Ah. Denn aus einem heraus mögt Ihr das andere sehen.

Das hilft wenig. Welche Beispiele für das Psijik-Bestrebens gibt es heute?

Die Welt, auf der ihr steht, soll der erste Versuch im Chim gewesen sei. Sie ist auch der bekannteste. Es ist gut dokumentiert, dass sie von Lorkhan choreographiert wurde und letztendlich scheiterte, doch ob dieses Scheitern vorsätzlich war oder nicht, ist immer noch umstritten.

Wartet. Warum sollte jemand den Prozess des CHIM absichtlich scheitern lassen wollen?

Und das ist das äußerste erreichte Ziel all derer, die sich auf diesen Pfad begeben. Warum sollten Lorkhan und seine (unwissentlichen?) Agenten ihre Experimente mit dem Turm sabotieren? Warum sollte er das zerbrechen, was er so hoch schätzt?

Vielleicht ist er gescheitert, damit ihr wisst, wie nicht zu scheitern.

Links und AnmerkungenBearbeiten

ReferenzenBearbeiten

  1. Anmerkung d. Übersetzer: Das englische I kann als Ich, als Zeichen des metaphysischen Turms und als Eins gelesen werden. Dieses Wort-Zeichen-Spiel lässt sich im Deutschen nicht nachahmen.
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