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„Jede Tat ist von der Prophezeiung vorausgesagt. Doch ohne Helden gibt es keine Taten.“
―Zurin Arctus, der Unterkönig[src]

Zurin Arctus war eine bedeutende Person der Geschichte Tamriels und lebte während der späten Zweiten beziehungsweise frühen Dritten Ära. Er war nicht nur Kaiserlicher Kampfmagier des Kaisers, sondern schrieb auch Bücher. Außerdem war er Großwesir.[1]

FertigkeitenBearbeiten

Vor der Schlacht von Fünfbrücken riet Arctus Tiber Septim, seine Reservetruppen nicht eher einzusetzen, als bis der Feind siegreich war. Dies hat Septim zunächst stutzig gemacht, doch Arctus erklärte, dass der Feind nur durch den Sieg verletzbar für eine Niederlage wäre. Septim befolgte den seinen Rat und schlug die doppelt so große Armee, was nur ein Beispiel für das taktische Geschick ist, über welches Arctus verfügte.[2]

Denn Arctus war ein Meister der Kriegsmagie. So war auch er es, der den Drachenknochen-Harnisch in der frühen Dritten Ära verzauberte. Diese Rüstung schützt vor Feuer und erlaubt es dem Träger, einen tödlichen Feuerstoß zu tätigen. Nach einer Erzählung hat Arctus jenen Harnisch für einen Krieger verzaubert, bei welchem er in der Schuld stand.[3]

BiografieBearbeiten

Zurin Arctus war es, der Tiber Septim nach dem Tod Cuhlecains zum Kaiser unter ebenjenem Namen krönte.[4] Während seiner Zeit als Kaiser wurde er stets von Arctus beraten, welcher ihm auch abriet, Morrowind und die Sommersend-Inseln zu erobern. Wulfharth indes riet ihn dazu. Für Septim hat Morrowind wegen der Erze jedoch große Priorität, da nach dem langjährigen Krieg in Cyrodiil viel neu aufgebaut werden musste. An den Inseln hatte er jedoch kein Interesse, obschon ihm durchaus bewusst war, dass die Altmer neben Morrowinds Tribunal wohl die größten Feinde Lorkhans waren. Tatsäclich aber plante er, Frieden mit den Inseln zu schließen. Er sendete sogar Arctus, um mit dem König des Landes zu verhandeln.[1][4]

Nach der Eroberung Morrowinds, auf die ein Waffenstillstand ausgehandelt wurde, tauchten immer mehr und mehr Numidium-Fragmente auf und der von den Dwemer faszinierte Septim ließ Arctus das Numidium untersuchen. Er fand heraus, dass das Numidium geschaffen wurde, damit die Dwemer zu Göttern aufsteigen hätten können. Schließlich glaubte er, dass das Herz von Lorkhan vonnöten wäre, um es zu aktivieren. Septim wurde daraufhin klar, dass er jenes Numidium benötigte, um das gesamte Tamriel zu erobern; ein Gedanke, den er nach dem Gehen Wulfharths eigentlich verworfen hatte. Im Kampf gegen ebenjenen Unterkönig nutzte Arctus daraufhin einen Seelenstein, um das Mantella zu schaffen, allerdings ist nicht ganz klar, ob mit seinem Herz oder aber mit dem Wulfharths.[4]

Doch Arctus starb nicht wirklich; seine Seele weigerte sich, den Körper zu verlassen. Und so lebte er schließlich weiter; als Unterkönig.[5]

TriviaBearbeiten

  • Laut Mannimarco war Zurin Arctus eine der wenigen Personen, die wussten, was mit den Dwemern geschehen war, nachdem sie verschwunden waren.[6]
  1. 1,0 1,1 Pocket Guide to the Empire, First Edition: Aldmeri Dominion
  2. Referenzfehler: Ungültiger <ref>-Tag; es wurde kein Text für das Ref mit dem Namen DKdK angegeben.
  3. Tamrielische Überlieferungen
  4. 4,0 4,1 4,2 Die Arkturische Häresie
  5. Dialog mit Mannimarco in The Elder Scrolls II: Daggerfall
  6. Als der Drache brach
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